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Bonifaz von Montferrat, der Eroberer von Konstantinopel, und der Troubadour Rambaut von Vaqueiras
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Mit seiner Heldenschaar ein ReichAn Ruhm und Glanz dem unser» gleich.

Drum mehrt sich unsers Glaubens Macht;

Denn Kaiser haben wir gemacht,

Herzoge, Kön'ge, manchen ThurmDen Griechen abgekämpft im Sturm,

Und Straß' und Paß von Brindis anBis St. Georgs Arm aufgethan.

Doch ach, was frommt mir Macht und Gold!

Denn reicher fühlt' ich mich ja doch,

Als ich geliebt und liebend nochGenoß der zarten Minne Sold!

Mehr reizte mich solch' ein Genuß,

Als all' der Tand und Ueberfluß;

Denn jetzt, je mehr mein Ansehn steigt,

Je mehr werd' ich vom Gram gebleicht,

Da mir mein schöner Ritter fehlt,

Die Wonne, die mich einst beseelt.

Das raubt mir allen Trost und Scherz,

Und heft'ger tobet stets der Schmerz.

O Aimar, süßer Freund, so treuSo muthig und so frank und frei,

Nur Du verstehst, wie tief mein Schwerz,

Drum öffn' ich Dir allein mein Herz.

Nach dreijähriger Herrschaft schon fiel der HeldenkönigBonifaz. Im blutigen Kampfe mit den Bulgaren, deren FürstKalojan vom Pabste Znnocenz III. die Königskrone erlangt unddem Leben des Kaisers Balduin ein Ende gemacht hatte, geschahes 1207, daß auch der König von Thessalonich im Rhodopege-birge einen seiner Ruhmeslaufbahn würdigen Tod fand. Derslavische Barbar, welchem man das Haupt des ritterlichen Fürstencss»)