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Bonifaz von Montferrat, der Eroberer von Konstantinopel, und der Troubadour Rambaut von Vaqueiras
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eher Stimmung verließ er Pavia und begab sich nach Laus.Hier uuu ward ihm ganz andrer Empfang, ganz andre Ehre zuTheil, als au dem kleinen Hof des sehdelustigen FreibeutersMalaspina.

„Ich fand", so sagt er selbst in einem an Bonifaz gerich-teten Briefe, 22) „an Euch einen gar guten Herrn; denn Ihrunterhieltet und kleidetet mich; Ihr thatet mir viel Gutes underhöhtet mich, so daß ich ans nichts ein geehrter Ritter gewor-den bin, beliebt am Hof und von den Damen gelobt. DarumHab' ich auch willig, treu, herzlich und dankbar Euch gedientund Euch meine ganze Kraft geweiht; mit Euch vollführte ichmanch' lustigen Streich, für Euch spielt' ich au manch' schönemOrt den Werber, und Euch zur Seite stritt ich mit den Waffenin der Hand, mochte uns das Loos günstig fallen oder nicht."„Wie viele schöne Thaten vollbrachten wir nicht gemeinsam;denn des Mannes erstes Streben muß sein, sich hervorzuthun,falls er Ruhm und Ehre gewinnen will; drum pries mau unsbeide, Euch als Herrn, mich als Euren Junker." „Wollte ichaber all' die herrlichen Thaten berichten, die ich Euch vollbringensah, wir beide würden müde werden, ich vom Erzählen, Ihrvom Anhören. Ueber hundert Jungfrauen sah ich Euch aus-statten und an Markgrafen, Grafen und hohe Barone verma-len, ohne daß Ihr zu einer derselben begehrt hättet. HundertRitter sah ich Euch in ihr Erbe einsetzen, hundert andere an-greifen und verjagen; Ihr erhöbet die Guten und beugtet dieFalschen und Bösen; nie verleitete Euch ein Schmeichelwort zumUebermuth. Wie viele Wittwen und Waisen sah ich Euch nichttrösten, wie vielen Armen aushelfen; sicherlich habt Ihr reichlichdas Paradies verdient, wenn man es durch Milde verdienenkann; nie habt Ihr jemand abgewiesen, der ihrer würdig war.

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