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(jetzt da ich grünen sehe die Wiesen, Gärten, Wälder), und be-steht ans sechs Strophen, von denen je eine in provenzalischer,italienischer, Nordfranzösischer, catalonischer und spanischer Sprachegedichtet ist, während in den beiden Versen der letzten Strophedie fünf Sprachen noch zweimal wiederkehren.
Von Genna kam Rambaut zunächst an den Hof in Pavia;„arm und liebeleer", fand er Aufnahme bei dem MarkgrafenAlberto Malaspina, der ihm, „dem hungernden" (wie der Mark-graf später sich rühmt), zu essen gab und ihn seinem SchwagerBonifacio von Moutferrat empfahl. Wohl hatte der Dichtermit mancherlei Entbehrungen zu kämpfen gehabt, aber leichtertrug er sie als seine verschmähte Liebe. Fast verzweifelt schrieber an seinen Freund Gras Aimar, daß er in Italien wie einRebhuhn im Garn gefangen sitze; „Gegenliebe muß ich erringen,oder ich zieh nach Forcalquier und werde Näuberhauptmann."Wahrscheinlich galten damals seine Huldigungen der Giordanavon Moutferrat, Alberto's Gemalin. Aber die Dame war inihren Neigungen zu den Dichtern zu wankelmüthig, sie liebteeinen andern, reichen und leichtfertigen Dichter und Ritter undverabschiedete den armen Trobador mit einem Spottliede, dasihn bewog, auf diese Liebe zu verzichten. „Wohl kann ein Mannauch ohne Liebe glücklich sein", saug er damals, „denn Liebenimmt mehr als sie geben mag; für ein Gut bietet sie hundertNebel, und tausendfach Leiden für eine Lust. Bei rechtem Stre-ben läßt sich auch ohne Lieb' Ehre und Freude gewinnen; ver-zichte ich auch auf meiner Dame Liebe, so opfere ich doch nichtRuhm und Werth, und mag auch den höchsten Ruhm nur dieLiebe geben, doch entsag' ich ihr gern, weil ich muß." In sol-
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