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wenig gesteigertem Drucke nicht mehr, und ihre durch denselbenbewirkte Volumverminderung ist viel auffälliger als bei Luft undStickgas.'') Eine neuerkannte Thatsache ist schon an sich werth-voll; werthvoller wird sie aber, wenn sie sich mit anderen schonlänger bekannten in directe Beziehung setzen läßt. Das ist nunwirklich bei den Resultaten der Untersuchungen von Regnaultder Fall. Alle Gase aus der zuletzt erwähnten Gruppe sindsolche, welche durch Temperaturerniedrigung oder durch Zusammen-pressen zu Flüssigkeiten verdichtet werden können, während dieerstgenannten bisher jedem Drucke und selbst einer Abkühlungbis zu 110° 0. unter den Eispunkt widerstanden haben. Danun die am leichtesten condensirbaren Gase die Abweichungenvom Mariotte'schen Gesetze am ersten, und jedes einzelne diestärkste Abweichung dann zeigte, wenn es sich der Verflüssigungnäherte, so lag der Schluß nahe, daß jene Abweichungen über-haupt von einer größer» oder geringeren Annäherung an einengewissen vollkommenen Gaszustand abhingen. Man nahm an,alle derartigen Unregelmäßigkeiten rührten von freilich noch nichtbestimmbaren Kräften her, welche erst beim absoluten Gaszustandnicht mehr zur Erscheinung kämen. Dieser Schluß wurde durchdas Verhalten der sogenannten Dämpfe lediglich bestätigt. Wenndieselben überhitzt sind, so folgen sie dem Gesetze, sie weichenaber um so stärker von ihm ab, je mehr sie sich in Folge vonTemperaturabnahme der flüssigen Aggregatform nähern.
Wie aber die Natur auch sonst keine Sprünge zeigt, sonicht einmal zwischen den verschiedenen Aggregatzuständen: DieDämpfe haben noch nicht ganz die Natur der flüssigen Körperabgestreift, mehr schon die verdichtbaren Gase und am weitestenvon dem Flüssigkeitszustande befinden sich die als permanent be-zeichneten. Es ist also, worauf ich schon früher hindeutete, nichtmehr gerechtfertigt, den Unterschied zwischen Gasen und Dämpfenals einen wesentlichen festzuhalten.
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