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vnd gebeten haben wil, Sonderlich die jungen Handtwercksgesellen, das sie an stat üppiger Weltübungen, neben andernknrtzweilen auch dieser Alten, löblichen, lieblichen vndChristlichen kunst ingedenck sein, vnd nicht gar vergessenwollen, Sondern diesen nieinen einseitigen kurtzen berichtdieser kunst. Inen lassen befohlen sein, Darinne sie denrechten verstandt des Singens sLl. 17 finden werden,Sonderlich die sonst nicht verstendige Singer haben können,von denen vnterricht zu nemen.
Denn bey flechsiger Übung dieser Kunst, werden sielernen, Gottes wort lieb haben, vnd sich in der Biblienbekandt machen, Daraus sie den gehorsam Gottes vnd dieliebe des Nehesten werden lernen erkennen.
Auch so erferet man dardurch viel schöne lieblicheIlistorms vnd Noralm der alten vnd newen Geschicht-schreiber vnd Poöten, Als denn der sinnreiche Herr HansSachs deren viel an Tag gegeben, daraus man sich gegenGott vnd der Welt recht lernet verhalten.
Welche aber zu dieser Kunst nicht lust vnd liebehaben, dieselbigen wil ich hiemit freuudtlich gebeten haben,sie wollen des spottens vnd verachtens müssig gehen,Mögen jnen selbst jre weise nur wolgefallen lassen, dochalso, das andern jre vbunge auch vngetadelt bleiben, in-denck des alten Sprichworts: tznoä tibi non vis tiori,altert no keeeris.
Den zornigen eifferern aber, die von Predigern,Singern vnd sonsten vngestrafft sein wollen, die sein ver-manet, das nicht zuuerdienen.
Thu mich hiemit allen Liebhabern dieser Kunst dienst-lichen befehlen.
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