so
Balbierer:
Herr Richter, ich befind, das dise Person ain töd-lichen stich bekommen.
Der erst faul Knecht:
Wir müessen schier alle tag von vnserm Herrn geplagtwerden vnnd mnessen jetzunder den Toden auch hinaußtragen, da doch wol andere Leut verhanden, mich dumkthalt ein feines ding sein, wann ains nit arbaiten darff.
Der ander faul Knecht:
Ich bin auch der mainung, ich wil mir vmb ainandern Dienst schawen, ich hör die Thorwärtl in den ClösZS^stern haben guet faul leben, thuen nichts arbaiten,sitzen nur in Thorstübel, fressen, trincken vnd schlaffen.
Der ain Faul sagt zu dem Richter:
Günstiger Herr Richter, es hat uns vnser Junckerhieher geschickt, disen Entleibten hinauß zutragen, damit ermücht begraben werden, derhalben wollet jr jhn vnns ver-gunnen, der Juncker macht gleich das Grab daussen vndwartet darauff.
Der Richter:
Liebe leut, dieweil ich vernimb, das diser Entleibterain frembder vnnd sich niemand seiner annimbt, so nembtjn nur hin vnd tragt jhn zu begraben hinauß.
Der erst faul Knecht:
Mein Gesell, Er ist grausam schwär zutragen, wiebrächten wir jn fort, wir Wüllens versuechen vnd jn ainweil schlaipffen.
Der ander faul Knecht:
Es ist warlich wahr wie du sagst, wolan so nimbdu die ain, vnnd ich die ander Stangen, wir Wüllens versuechen.
Der erst:
O! es thuets nit.