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Speculum vitae humanae : ein Drama ; 1584
Entstehung
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sl^s Zue dem Leser.

Nachdem der Turchleuchtigist Hochgeborne Fürst undHerr Ferdinand Ertzhertzog zu Oesterreich, Hertzog zueBurgund, Graf zue Tyrol rc. unser genedigister Herr, mirgenedigist erlaubt vnnd vergundt, dise Oomosäi so jhrFürst. Drt. selbst erdacht und gemacht in den Truck ze-bringcn, Hab ich den Leser (der sich villeicht, daß dieselbigaufs ein andere monier, als man sy sonst zemachen Pflegt,gerichtet, verwundern mvchti erinneren wollen, daß solchesnit one sonderen Ursachen beschehen, als nemblichen, die-weil man dem ordinari gebrauch nach die Comedien innvil Lrologus, ^vtus, Und Leenus außzethailen pflegt, istman darzue langer zeit, zue welcher sy gehalten, bedörfftig,dardurch die zuehörer vngedultig und wenig tust auffzue-mercken überkommen. Also haben hochgedachte Fürst. Drt.dise Oomcecki, so sy Lpeenlum vitw liumanse, das ist: ainSpiegel des Menschlichen Lebens genennet, aufs ain anderevnnd kurtze weiß zuesamen gezogen, damit der zuehörernit allain in der jetzigen verkürten Welt lauff, guets vnndböses, wie auch solliche baide von Gott dem Allmechtigenbelohnt und gestrafft, anhüren, sonder auch, nachdem dieAmei-i diser Oomcocki fein kurtz und deutlich außgefürt,alles desto besser in die gedächtnuß fassen, sich darinnenSpieglen vnnd ain Exempel sein leben dardurch zerichtenvnd zubesseren darauß nemen möge.

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