Buschbell.
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zwölf Mönche aus der Abtei St. Pantaleon zu Köln zu versetzen undgab ihnen zum Prior den Benedictinermönch Guido. Gleichzeitig über-wies er einen Theil des Klostergutes von Königsdorf an die Collegiat-kirche St. Andreas und an die Abtei St. Pantaleon. 100 Jahre nach-her, 1133, starben die Bewohner des Klosters Königsdorf abermals aneiner pestartigen Krankheit. Nach Wilmius restaurirte Abt Gerhardvon St. Pantaleon das Kloster Königsdorf, indem er aus einem unterder Leitung der Abtei St. Pantaleon stehenden Jungfrauenkloster Nonnenhinsandte ^). Später kam das Kloster Königsdorf unter die Aufsicht desAbtes von Brauweiler st und darauf, seit Mitte des 16. Jahrhunderts,unter die des Abtes von Gladbach, der die Prioren, welche den Gottes-dienst in der Klosterkirche hielten, dorthin sandte.
In der ersten Zeit wurden nur adelige Jungfrauen in das Klosterausgenommen, später auch solche aus guten bürgerlichen Familien.
Um das Jahr 1473 war die Disciplin in Königsdorf sehr gesunken.Erzbischof Ruprecht veranlaßte deshalb den Brauweiler Abt Adam vonHertzenradt, dort eine Reformation vorzunehmen. — Ueber die Befiz-zungen des Klosters im Jahre 1136 gibt die Urkunde Erzbischofs Bruno II.von Köln Aufschluß, durch welche derselbe auf Bitten des Abtes Gerhardvon St. Pantaleon die Güter und Einkünfte des Klosters Königsdorfbestätigt. Danach besaß es in seiner Umgebung sieben Hufen Ackerlandund drei Hufen Wald; zu Lich eine Hufe und vier bebaute Hofstätten;in Konrad eine Hufe; in Rode eine halbe Hofstatt und 8 Morgen Acker-land; in Widdersdorf ein Haus und 20 Morgen Ackerland; in Thorrzwei Hofstätten und 8 Morgen; in Ober- und Nieder-Embt 20 Morgenund zwei Hufen mit Zehnten; in Büsdorf eine halbe Hufe; in Süchtelen(U/s Schilling Rente 2).
1139 bestätigt Erzbischof Arnold I. von Köln dem Frauen-Kloster zuKönigsdorf (Kuingestorph) den Erwerb von Grundstücken zu Konraderhofund anderer zu Bungard^).
1158 bekundet Abt Wolbero von Pantaleon, daß er Zehntenzu Born dem Kloster Königsdorf geschenkt und gestattet habe, denselbenzum Erwerbe eines Gutes zu Konraderhof zu veräußern st.
1158 bestätigt Erzbischof Friedrich II. von Köln dem Nonnen-Conventzu Königsdorf feine Besitzungen, darunter zu Bongard lst /2 Hufe, zuKonraderhof vier Hufen. Außerdem Renten zu Kentenich 4 Schillingeund 3 Denare; zu Pingsdorf drei Sümber Weizens.
iVtlmins, Oolonisnsinin liipisocworrun Iristoria. Llsor. — st Thomas, PfarreSt. Mauritius. — st Lac., Urk., IV 621. — st id. I 337. — st ilz, I 395. — st An-nalen des hist. Vereins, 26-27 H., S. 361.