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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
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154
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| 5 i Khikdiucii Zakncke,

zo kumpt m;m alz veiTO, das m;in nichl l'urbasz konion mag, unnd vindlgrosz wunderliche yepirge und rindet, land, da man wydcr lag nach naclilgesen mag, alz mir dy von dem lande gesnyl haben, und heisl das vinslerlandl. Dy wüste und das gcbirge unnd das vinslcrnissc zcül sich zcu cyncrsylen bis an das paradis, also das das paradis gensil isl, uswendig dem vin-slern lande; unnd, als mir in prisler Johannes lande gesayl wart, man magdurch das vinsternisse nichl komen zcu dem paradis, me durch cyne andergegen u. s. w. Dann beginnt die Rückreise: Also man so ferro kumpt undher wider wil, so mag man in das grosse mcr siezen unnd mag prislcrs Jo-hannes landl umbfaron neben zcu abe, unnd mag wyder kommen in desgrossen Gans landl. Abir der weg isl zcu lang, und höret so lange czyldarczu, das man den weg (in lüezel II) verl. Doch so verl man en wol,wer da wil. Uff dem berge (wego?) kumpt man in eyn landl das heissetCassa u. s. io. und isl da ein meehlig konig, wy wol her doch me wenndas drille ley 1 von prisler Johannes enphel, und das ander leyl ent[ihel hervon dem grossen Gau, und ist oueh der königlich eyn, dy Ogicr gewan.Damit ist auch für die UeberSetzung der Priester Johannes abgethan, nur derSchreiber .von A hat ihn später noch einmal eingeschmuggelt neben der Er-wähnung des grossen Khans.

4. Die Legende des Johannes von Hildeslieim.

ca. 1370.

Gleich die erste Nachricht, die von dem Priester Johannes nachEuropa kam, erwähnte seines Zusammenhanges mit den drei Königenoder Magiern des Morgenlandes, deren Geschlechte er zugezilhltward (vgl. Programm Nr. II, S. 5). ^ , als der Mongolen-

l'tihrer Dschingiskhan für den Priester Johannes oder dessen Nach-kommen gehalten ward, brachte das Gerücht den Einlall seinerSchaaren in Europa damit in Verbindung, indem man glaubte, essollten die Reliquien der heiligen drei Könige aus Köln in die Hei-matli zurückgebracht werden. Bei so früher und lebhafter Verbin-dung beider Sagen ist es auffallend, dass erst so spat eine abgerun-dete Legende über ihr Verhältnis« ausgearbeitet ist. Aber es ist keineirühere bekannt als die des Priors von Marienau, Johannes von Hildes-heim, der 1375 starb. Von seinem Leben wissen wir nur, dass erum 1366 eine Reise nach Rom machte 1 ). Sein Werk, das den Titelführte: 7/i sloria de Iranslulione bealissiintmtm Iriitm reg um, widmeteer dem Bischof von Münster Florentius von Wevelkofen, der diese

') Vgl. über ihn die Bibliotheca Carmelilaiia, Orleans 1752, II S. 4 fg.