Dhk Pkiusteb Johannes.
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licli ab, oft in der Anordnung, oft auch im Urthoil, ja es wirdgelegentlich das Gegentheil von dem behauptet, was im (Französisch-)Englischen steht und selbst gegen die Ansichten dieses Textes pole-misirt; die Erzählung von dem Aufkommen des Namens »PriesterJohannes« ist eine ganz andere. Mit ihr hängt zusammen die wieder-holte Erwähnung des Ogier von Dänemark und seiner Fahrten undEroberungen in Asien, die dem Original noch fremd waren 1 ). Soliegt der Text z. B. vor in der Berliner Hs. des 15. Jahrh. Ms. lat,fol. 179, und wahrscheinlich auch in der Gothaer 11s. des 15. Jahrh.Ch. B. Nr. 192 2 ), ferner in dem Druck o. 0. u. J. »Johannis deMontevilla Itinerarius« (Berliner Bibi. Uk 276G). Ein anderer Druckdagegen, obwohl er sich dem Texte der Berliner Handschrift genaueranschliesst als der eben erwähnte, hat eine Menge Interpolationenaus Oderich 3 4 ); es ist dies der auf der Dresdner Bibliothek aufbe-wahrte (Bin. G. 32, bei Ebert Nr. 12908). Ob diese Interpolationenschon handschriftlich vorhanden waren, vermag ich nicht zu ent-scheiden. Aber keineswegs lassen sich die Berührungen zwischenJohannes de Maundeville und Oderich alle auf sie zurückführenJo-
1 ) Noch Einiges zur Vergleichung des lateinischen und französischen (englischen)Textes vgl. bei Schönborn a. a. 0. S. I I fg. Die Vergleichung fallt sachlich lastimmer zu Ungunsten der lateinischen Bearbeitung aus, was sie ebenfalls als eineabgeleitete erscheinen lässt. — Ueber die Fahrten des verbannten Ogier in denOrient, die Eroberung dortiger Städte und Länder und ihre Vertheilung an seineVerwandten vgl. z. B. Dunlop, Gesch. d. Prosadicblung, deutsch von Liebrechl,Berlin I85I, S. 141.
2 ) Vgl. Jacobs und Ukert, Beiträge etc. I, 420 fg.
;i ) Der Text giebt hierüber selbst Aufschluss am Ende von Cap. XLIV : Ode-ricus hie terminal suuni librum. Non fuil tot perpessus in valle sicut dominus Jo-annes. Anno domini I 37 I Januar ii nono miyravil ad Christum in conventu mino-runi. Cuius vitam statini in fme et usque nunc Claris miruculis diuina providentiaapprobat et commendal, proul continebalur in quaterno, a quo concordanciash ic sup e r s e m i n av i.
4 ) Vgl. Sprengel, Geogr. Entdeckungen S. 349; Schönborn a. a. 0., S. '20 fg. ;Yule, Catliay and the way thither l, 28 fg. — Diese Uebereinstinnnung ist schonim Mittelalter bemerkt worden. So hat, worauf zuerst d’Avezae im Kecueil devoyages et de memoires IV, 426 aufmerksam machte, eine Mainzer Ilandschr. desOderich die Ueberschrift: Ineipit itinerarius fidelis fratris Odorici socii militis Men-davil per Indiain , licet hie (statt Ule) prim et aller posterius percgrinalioncm suamdescripsit. Dann auch angeführt von Kunstmann in den llislor. polit. Blättern 1836,XXXY111, 3, 518 Anm.
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