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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
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De» Pkiestk» Joiuwes.

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eine Sammlung von Fabeleien geworden, die ihm als Beiseberichlallerdings seinen Werth rauben, das Huch aber zu einer der belieb-testen Schriften des Occidontes gemacht haben. Wohl alle Sprachendes westlichen Europas haben es sich angeeignet und in zahlreichenHandschriften und Drucken ist es verbreitet worden bis ins 1(5. Jahr-hundert, ja als Volksbuch bis in unser Jahrhundert. Leider sind die ver-wickelten Untersuchungen über den Text dieses Werkes, das zu Inter-polationen herausforderte, seine Geschichte und seine Quellen kaumbegonnen. Die nachstehende Darstellung versucht es, für die unsberührende Partie einen einigermassen sicheren Boden zu gewinnen,ohne doch ein abschliessendes Resultat erstreben zu können. Eswäre sehr zu wünschen, dass die sümmtlichen so wichtigen Belichteder im 13. und 1A. Jahrhundert Asien durchstreifenden Beisendenunter sorgfältiger philologischer Behandlung der Texte und ihrer Ueber-lieferung planmässig herausgegeben und in einer grossen Sammlungvereinigt würden.

Ein Thema wie die Ausmalung des im fernsten Osten nebendem Paradiese gelegenen Landes des Priesters Johannes liess unserBitter sich nicht entgehen. Als Quelle diente ihm in der Hauptsacheder Presbyterbrief, den er jedoch nur theilweise verwandte, dafürmit einigen weiteren Fabeleien vermehrte.

Der englische Text giebt an, der Verfasser habe sein Werk erstlateinisch geschrieben, und daun selber aus dem Lateinischen insFranzösische und aus diesem ins Englische übersetzt 1 ). Hieraus darfwohl zunächst so viel als sicher geschlossen werden, dass die eng-lische Ausgabe nicht die Originalausgabe ist. Uebrigens enthält jeneAngabe eine Ungenauigkeit, denn das Französische ist nicht eineUebersetzung aus dem Lateinischen, sondern das Verhällniss ist dasumgekehrte. Das sehen wir schhtgend aus den dem Presbyterbriefeentnommenen Stellen (s. u.J, die im lateinischen Texte nicht denWorten dieses entsprechen, sondern die Biickübersetzung, den Durch-gang durch den französischen Text verrathen. Auch geben dieSehlussschriflen des lateinischen Textes in Handschriften wie in

') / have 2>id this boke out of latin inlo frcnsche, and translated it a^en out

of frcnsche into eni/li/ssche, Ils. vom Jahre I iOO, hsgg. von Italliwcll, S. J.

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Abhandl. d. K. S. Gesellseh. d. Wissensch. XIX.