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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
Seite
101
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Iiist. Scr. IX, 806, 21: Hex Tarlaroram ex iadacla axoris el /iliaebaplizalur, miracalo lamen salis ruro e/ficiente. Geaeravil eniiu /iliain ,(jui ex aaa parle Iotas pilosas , ex altera levis juil. Erat aaleni reyinctjdia pi esbileri lobannis de India. Item eliam rex puginivit caia Sar-t a cents et eis deviclis inlerfecil 55 niilia , soldano fugulo , qui grauilervalaeralus [agil in Damuscum , ibique dccimo die morlaas esl.

Hier ist eine Verwechselung vorgegangen, richtiger: es sind zweiEreignisse zusanuuengewort'en. Im Jahre 1280 wurde der Sultan vonDaniascus Sancar el aschkar (Malek el Kamel Scliamseddin. von demSultan von Aegypten Kelaun (Mansur Seifeddin Ahulmaali) aul's Hauptgeschlagen und seines Reiches, das er übrigens selber erst so ebendurch Empörung gewonnen hatte, beraubt. Von seinem Tode aberwird nichts erzählt, Unmittelbar darauf brachen die Mongolen unterdem Khan Abaka von Persien gegen Syrien vor unter furchtbaremGemetzel, das allgemeine Flucht nach Damascus zur Folge hatte.Schliesslich fochten aber die Mongolen nicht glücklich und mussten1281 wieder abziehen, wobei sie noch grosse Verluste erlitten (vgl.dOhsson 3, 523). Mit Abaka hatten die Papste Clemens IV undGregor X wie die Fürsten des Abendlandes diesmal wirklich in Ver-bindung gestanden (seil dem Jahre 1267), und so konnte das Ge-rücht von der Bekehrung des Khan zum Christenthume wohl vonNeuem aufkommen. Hatte Abaka doch selber so gelhan und denPapst Gregor um Zusendung von Predigern gebeten (Mosheim, Anh.70 fg. 72 lg.). Es war auch hier wohl Verschlagenheit mit im Spiele,denn die Muhammedaner schmeichelten sich eines gleichen Erlolges.Als 1282/83 Kelaun nach Aegypten zurückkehrte, »hörte er mit Ver-gnügen die Nachricht, dass der auf den Mongolischen Thron gestie-gene Ahmed, der Sohn des Abaka, die Muselmünnische Religion an-genommen habe«, Desguignes, Gesell, d. Hunnen IV, 171.

Wenn abermals eine Tochter des Priesters Johannes die Rolleder Gattin des Khans und der Bekehrerin übernehmen muss, sokennen wir die Neigung der Sage zu diesem Motive bereits (vgl.

bei Dschingiskhan, Kuiuk, Mangu). *

Wie ganz die Namen »Johannes« und »David« mit dei Voistellungvon den Mongolen zusammengewachsen zu sein schienen, mochte nunder Zusammenhang im Einzelnen auch aut ganz verschiedene Weisegedacht werden, das geht recht deutlich aus den Annalcs Man-