Dich Priester Johannes.
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verfasste, so worden wir, trotz der semitischen Sprache, in der Abul-fa radsch schrieb, eine Beeinflussung desselben durch christlich-abend-ländische Auffassungen und speciell auch durch Ruysbroek, gar nichtunwahrscheinlich linden können. Noch in einem zweiten Puncle lestsich dieser Zusammenhang nahe. Ruysbroek und Abulfaradsch lassenbeide den Ungkhan dem Chrislenlhum untreu werden. Des ErslerenDarstellung sahen wir schon oben. Abulfaradsch (Bruns und KirschS. 448) lugt seiner Erzählung noch, mit der Nutzanwendung des Geist-lichen, hinzu: Nnscere par est, non temere rciecium esse TohannemCherilaeum, sed poslquam cor suuni a iimore Christi doniini sui, qui
enm exidtnvcral, alienaveral . Quia , poslhabilo Iimore putruni suo-
rmn, Deos alienos cohiit, Deus ei regnum demit u. s. w.
Freilich werden wir die Mitbenutzung orientalischer Quellennicht in Abrede stellen können und auch nicht in Abrede zu stellenbrauchen. Das Verhältniss zu China tritt hier richtig hervor, derName Tmnujin kann auch nur aus einer solchen stammen, wie auchder Name des Orts, wo die Schlacht stattfand, denn darunter habenwir offenbar den Fluss zu verstehen, den d’Ohsson I, 80 Baldjouna,Desguignes III, 21 als Ort Balzuna baligh (wohl nach Abulgasi) nennt.Auch die novellistische Einkleidung könnte Abulfaradsch schon vor-gefunden haben. So erzählt z. B. Mirkhond die Vorgänge zwi-schen Dschingiskhan und dem Ungkhan der Kerait ganz ebenso wieAbulfaradsch, und auch er knüpft sie ans Jahr 1202: Dschingiskhanleistet acht Jahre hindurch am Hofe des Ungkhan schätzbare Dienste,er wird der Gegenstand des Flasses von Seiten der Grossen desReiches, sie verläumden ihn bei dem Ungkhan, zwei Knaben ver-rathen ihm die gegen ihn gerichteten Anschläge, an der Quelle Bald-schunah (Inden sich die Heere, die beiden Knaben werden von Dschin-giskhan zu Tarkhaneu erhoben u. s. w. (Vgl. die Uebersetzung derStelle aus Mirkhond bei G. Oppert S. 100 fg.). Die Uobereinstimmungist eine so grosse, dass man geneigt sein möchte, für Mirkhond Ent-lehnung aus Abulfaradsch anzunehmen. Ich muss den Orientalistendie Entscheidung der Frage tiberlassen, ob dies denkbar ist. Abei’auch schon lange vor Mirkhond linden wir Anspielungen auf dieselbeErzählung. So sagt, worauf mich Herr Prot. Lolli aufmerksam macht,Ihn et-Tiktaka, der um die Mitte des 13. Jahrh. geboren ist, alsoEnde des 13. Jahrh. geschrieben haben wird, in seinem
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