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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
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Fiuiimucu Zakncku,

Habens statuieret in vincula conücere manibus in ipsum iniectis. Duoaulcm pueri ex Uny Chani famulis ad ipsum aecedenles, quid decretumfuerii , ipsi indicarunl, dcsiijncUa eliam nocle, qua ipsum adoriri vellelUny Chan. Statini eryo iubens Tamujin familiam suam lentoria virisvacua eo quo eranl modo jixa reliuquere , ipso cum viris propc ab iisin insidiis laluil. Primo eryo mane Uny Chan cum sociis suis Tamnjinilentoria ayyressus , ea viris vacua repcril. Tamujin aulcm eiusquc so -cii , ex insidiis in ipsos irruenlcs adorli sunt (iuxla fonlem , qui appel-lalur Ihilschuiah bei Bruns), puynaque exceplos clade affecerunl et inl'uyam dederunl; quin et denuo proelium cum iis commiserunl, donecipsum cum sociorum fortissimis occidissenl, uxoresque et liberos cuptivos

abduxisscnl . Porro invenes islos duos ipsorumque proyeniem

hoc oi'navil beneficio , ul Tarchani (dieser Name fehlt bei Bruns) essenl.

Man sieht, das ist, wenn wir von der novellistischen Aus-schmückung absehen, dieselbe Erzählung, die auch das Abendlandkannte, nur ist der von Ruysbroek herangezogene Ungklian auchhier eingeführt, aber nicht, wie bei Ruysbroek, als Verwandler undNachfolger des Presbyter Johannes, sondern direct mit diesem iden-tilicirt, und so ist wieder die einfachere Darstellung erzielt worden,die wir auch in Europa immer wieder durchbrechen sahen, wonachdirect der Priester Johannes durch die Mongolen besiegt ward. Auchdie Jahreszahl stimmt mit der durch Vincenz in Europa verbreiteten,und in überraschender Weise selbst der Wortlaut. Diese Anlehnung andie europäisch-christliche Auffassung hat auch bei Abulläradscli nichtsUnwahrscheinliches. Dieser war ein Christ und hat sein Leben über-wiegend in den Gegenden zugebracht, wo wir uns die Sage vomPriester Johannes seit den 20er Jahren ganz besonders lebendig denkendürfen. Er war 1226 in Melitene im christlichen Armenien geboren,kam 1243 nach Antiochien, wurde 1246 Bischof von Guba (nahebei Melitene), dann 1247 des benachbarten Lacabena, endlich 1263von Berrhoea oder Haleb. Von hier vertrieben, hielt er sich bis 1264abwechselnd in Damascus und in der Nähe von Melitene auf, bis erim genannten Jahre Patriarch (Jaeobitenprimas) von Armenien ward.Von nun an bereiste er Jahre lang seine Diocesen im Osten, bis er1286 (d. 30. Juli) in Maraga in Adzerbeidjan starb. Erinnern wiruns der nahen Beziehungen Armeniens zu Cypern und überhaupt zuden Kreuzlalnern und dass Ruysbroek in Syrien seinen Reisebericht