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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
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Paris, bei Wals S. 054), Hess er ilm aufgreifen mul ins Gefängnisswerfen, mul erst nach Conrads unerwartetem Tode 1254 wurde erwieder frei. Nun verfasste der Papst lnnocenz IV am 21). Aug. einsallaingsvolles Schreiben an Sartach, mit dem er den Johannes zuiiick-sandte. Auch in Cypern mul Palästina, wo Ludwig noch immer weilte,war dasselbe Gerücht von Sartach verbreitet. Und so wandte sichLudwig, ehe noch jener Johannes wieder frei ward, an den Papstmit der bitte, Prediger zu Sartach zu senden. Der Papst, in Italiensich nicht ausreichend Orientirt fühlend, ertheilte unter dem 20. Lehr.1253 dem Legaten Odo Vollmacht, in dieser Angelegenheit zu llmn,was er für gut bctinde (Raynald 1253 Nr. 49). Man wählte denFranziscaner Guilielmus de Uubruquis zum Führer einer Ge-sandtschaft, der, vom Bruder Andreas mit guten bathschlügen aus-gerüstet und mit ' , _ des Königs Ludwig versehen,

doch ausdrücklich nicht als Gesandter desselben, sich nun auf die Reisemachte, am 4. Mai 1253 ins schwarze Meer einfuhr, zunächst Sar-tach, dann Batu aufsuchle und am Ende des Jahres bei dem KhanMangu in der Nähe von Caracorum anlangte. Am 8. Juli 1254 wurdeer wieder entlassen und am 29. Juni 1255 traf er wieder in An-tiochien ein. Gleich darauf, noch von Syrien aus, übersandte erdem König Ludwig in Form eines Briefes seinen ausführlichen Reise-bericht, den ich im Folgenden in der Ausgabe von Fr. .Michel undTh. Wright im llecueil de voyages et memoires IV, 213 fg. benutze,auch hier unter Berücksichtigung der Varianten. Mit dem Ghrislen-thmn Sarlachs war es wieder Nichts gewesen: De Sureulh , nimmcredil in Christum vel non , nescio. lloe scio, quod Chrisliunus non nulldi ei , inrnio maqis videlur miclii deridere Chrisliunos. An seinem Holefand er einen der mongolischen Gesandten: Inveni ibi ununi de soeiisDavid,, qui fuerul in Cijpro, qui nurruverul omnia quue videral. Ueberdiese Gesandtschaft erfolgte jetzt erst die definitive Aufklärung. Indem Rückschreiben des Khans hiess es kurzweg: Vir quidam nomineJhtvid venil ad vos lanquam nuneius Moullorum, sed mendax erat. Zwardie W iltwe-Regentin, zu der Andreas gekommen sei, habe von Slaals-geschäften, also auch hiervon Nichts verstanden. Schliesslich fointdie hei gebrachte AnUorderung: hl si vullis nobis obedire, millalis nun-cios veshos ad nos: el sic cerli/icubimur, nimm voiuerilis habere nobis-cum purem vel bellum.

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