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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
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Deu Priester Johannes.

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b. Anselm (Ascelin).

1247.

Dieser hatte den Autliag erhallen, sich an das erste mongolischeHeer zu wenden, dem er begegnen winde. Es war dies das Heer desBanljii ( liaiolli-noy bei Vincenlius, üuc-kon im Briete des Odo, s. tt.)im nordwestlichen Persien. Genau lüsst sich der Orl nicht bestimmen;aber Bai'dju war es gewesen, der Klein-Asien der iMongolenherrschaftunterworfen halte, und südlicher linden wir bald darauf einen anderenHeerführer. Anselm (Ascelin) leiste im Juli 1245 ab, wandte sichwahrscheinlich zuerst zu den muhaminedanischen Sultanen, zumal auchan den Sultan von Aegypten 1 ), ging dann über Accon durch Armenien,Georgien, Tiflis und kam erst am 24. Mai 1247 bei Bai'dju an. Hierunterhandelte er lange, erreichte aber, wohl nicht ohne eigene Schuld,gar Nichts, wurde vielmehr mit seinen Geführten übel behandelt, jadreimal mit dem Tode bedroht, und am 25. Juli 1247 mit einem

!) Vgl. Kunslmann , die Missionäre in Afrika im 14. Jahrli., in den llistor.polil. Bll. Jid. 39 (1857, I), S. 489. Mir erscheint die dort ge'äusserte, zuerst vonEleury in seiner 11istoire ecclesiastique (1716) 17, 374 aufgeslellle Yenmühung sehrwahrscheinlich. Denn, wenn die Missionäre 12 45 abreisten, wie kam es, dass sieso spät, erst 1247, am Orte ihrer Bestimmung, noch ziemlich im Westen, ein-trafen, als Joh. de Piano Carpini aus dem fernsten Osten bereits wieder in Europaeingetroll'en war? teil möchte Fleurys Yermuthung, die nur auf einen Aufenthaltder Gesandtschaft- beim Sultan von Aegypten geht, noch erweitern. Baynald z. Jahr1247 No. 57 fg. bringt vier Antwortschreiben von Sultanen an den Papst, die fürseine gütigen Missionsbemühungen danken, drei von ihnen sind dalirl vom Nov.1245 und Sommer 1 246, das vierte, eben das des Sultan Saleh von Aegypten,vom December, aber ohne Jahreszahl, vielleicht 1246. Es wäre gar wohl denkbar,dass alle diese Antworten eben jene Missionsgesellschafl betrafen, und zu ihrerlteise zum (artarischen lleere im Jahre 1247 würde dies vortrelllich stimmen. Indem Schreiben des Sultans von Aegypten wird ausdrücklich hervorgehoben, dassdie zu ihm gesandte Missionsgesellscliaft noch zu den Tarlaren wolle, was er ihnenwiderriclh. Baynald a. a. 0. 64 (nicht 74) fg. : El innuerat sensus in sua epistola,

quod ipsi vellent pro/icisci ad Tartaros et quod nos iuvarenius cos . Sed non

consuluiinus dictis fratribus propter multas causas, quas diximus, ui ad ipsos Tar-taros d eher ent pro/icisci. Nach Kunslmanns Angabe befindet sich in London imbritischen Museum (Ms. Mus. Brit. Bibi. Heg. 19. D. t) eine Handschrift in al(fran-zösischer Sprache, »welche auch die Beschreibung Aegyptens enthält, die wir beiVincenz vermissen«. Also eine vollständige Reisobeschrcibung Simon s von St. Quentin.Da wäre also eine definitive Entscheidung ermöglicht, ob auch Ca]). 69 bei Vincenzzu jener lteisebeschrcibung gehörte oder nicht.