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medilerraneorum in Oriente Krit [KeritP cognominata , inMessiam crediditel postquam didiceral baptkatu est propler miraculum in rege eoruntfactum. Vgl- auch Assemani, Bibi. Orient, .Rom 17 19) 111, 2, S. 483 lg.,wo die Anecdote von der Bekehrung des Königs ausführlich erzähltwird, unter Berufung auf Abulfaradsch, bei dem ich jedoch im syri-schen wie arabischen Texte nur die oben angeführte Stelle finde.Dasselbe erzählt der syrische Schriftsteller Mares (vgl. noch d’Ohsson1, 48, Anm. 2). Der Metropolitan von Merw hatte sich an den Patriar-chen Johann von Bagdad gewandt und um Priester gebeten, 200,000wären bereit mit ihrem König überzutreten. Aber was auf eine solchelegendenhafte Anecdote zu geben sei, über 250 Jahre vor der Zeit, inder Abulfaradsch schrieb, braucht nicht ausgeführt zu werden. Natür-lich bleibt Abulfaradsch bei der Annahme, dass die Kerait Christenseien Cs. u.). Wichtiger ist, dass der wohl unterrichtete Raschid-Eddin(geh. 1247) die Kerait ebenfalls für Christen erklärt. (Ausgabe vonQuatremere, Paris 1836, I, S. 93) und die grossen Begünstigungendieser unter Hulagu Khan (1258—1265) auf dessen Vermählung miteiner keraitischen Prinzessin zurückführt’). Aber ist Raschid ganz un-abhängig von Abulfaradsch? Wenn Ruysbroek die Naiman und Keraitnestorianische Christen nennt, so darf man bei ihm nicht vergessen,dass er schon in Folge der Combinalion, die er sich über den PriesterJohann gebildet hatte, das Christenthum jener Stämme annahm, alsowohl nicht voraussetzungslos beobachtet hat. Wie leicht sich Europäerzu der falschen Annahme verleiten Hessen, namentlich Buddhisten fürChristen zu halten, davon führt Yule, Cathay and lhe way thither II,551, Anm. eine Reihe interessanter Beispiele an, und sie lassen sichschon aus den Reiseberichten des 13. Jalirh. vermehren. Später hieltz. B. Clavijo '1403—5) König und Volk von Indien und auch denKaiser von China für Christen, die ersteren griechischer Confession;\asco de Cama erklärte die Bewohner von Pegu und den angrenzendenbändern tiir Anhänger des 'Christenthums u. s. w. Wie manchen Täu-schungen sehen wir die Missionäre in dieser Hinsicht verfallen; dassauch Ruysbroek einer solchen sich hingab, kann nicht auffallend er-scheinen, zumal wenn er nicht frei von Voreingenommenheit war.
) Es ist datier nicht richtig, wenn G. Oppert S. 120 behauptet, dass »weder inpersischen, mongolischen noch chinesischen Geschichtsbüchern« das Chrislenthumder Kerait erwähnt werde.