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Fiiikdricii Zabncke,
liallen halte, und auf'dessen Reisebeschreibung wir noch eingehenwerden. Yincenz führte sein Werk anfangs his zu Ende des 31. Buches.Dies schloss er mit der Reise des Papsles Innooenz nach Lyon undder Krankheit des Königs Ludwig IX (1244), die den Entschluss dieseshervorrief, das Kreuz zu nehmen. Hierzu gehört als Schluss Cap. 1 05 fg.des 32. Buches, in welchem ausdrücklich gesagt wird, dass der Verf.im Jahre 1244 schreibe. Später aber hat Yincenz seine Geschichtefortgeführt, und zwar 1253, wie 32, Cap. 103 beweist, worin das10. Jahr des Papstes Innocenz genannt wird. Was er nachtrug,waren weniger politische Ereignisse, als vielmehr die grossen Missions-reisen zu den Tarlaren, die 1245 auf dem Concil zu Lyon beschlossenund im Jahre 1246 begonnen waren 1 ). Von beiden hafte er Berichte,über die Gesandtschaft der Dominicaner von Simon von St. Quentin,über die der Franziscaner von Johannes de Plano Carpini. Vonersterem werden die Nachtrüge des 30. Buches, von Cap. 69, jedes-falls von Cap. 70 bis 89 herrühren: Cap. 87 nennt er die Gesandtschaftder Dominicaner, und Lib. 32, Cap. 2 den Simon, und zwar 32, 25ausdrücklich dessen Librum, dessen Titel Qesia Tminrorum gelautet zuhaben scheint. Idb. 32, 3—25 sind dagegen aus der llisloria Tar-tarorum des Johannes de Plano Carpini, die er zu dem Berichte desihm näher stehenden Dominicaners nur ergänzend hinzuzog. In 32,Cap. 26—52 folgen dann abwechselnd Mittheilungen aus beiden.
Es ist also sehr wahrscheinlich, dass auch 30, 69 von Simonund nicht von Vincentius selber herrührt. Für Beurfheilung seinesInhalts ändert das kaum Etwas. Es bleiben die abendländischen Com-binationen, durch die man einige Hauptzüge aus der Geschichte derMongolen (Tartaren) mit der herrschenden Anschauung vom PriesterJohannes in Uebereinstimmung zu setzen versuchte. Die Erzählungvon einer mit Dschingiskhan vermählten Tochter des Königs David(des Priesters Johannes) tritt hier zuerst auf. Eine geschichtlicheVeranlassung ist wohl denkbar; denn Dschingiskhan hat mehr alseinmal die Tochter eines besiegten Feindes sich vermählt. Von einerchristlichen Frau desselben aber weiss man Nichts.
Beachtenswerlh aber ist die Nennung des Jahres 1202 (1203).
*J Abgeselien von der Abschrift einer kurzen Beschreibung des heil. Landesund von dem mit jenen Missionsreisen sicli berührenden Kreuzzuge des KönigsLudwigs IX nach Cvpern, Aegypten und Syrien.