Druckschrift 
2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
Seite
43
Einzelbild herunterladen
 

Oer Priester Johannes.

43

(In unmittelbar dahinter wie in I die Entlernung von Bagdad angegeben wird,und zwar dieselbe wie in l, usque Baidach S dichte. In II aber wird, wasin I nicht klar ist, die kuUlernung direct auf das vorher genannte Land be-zogen : el haec est ultima regio Perstdis ex parle nostra. 11 nennt dies Landterra, anuralis Bobair (Bobacce \>j, I I grosse und 170 kleine Städte enthaltend,mit der Metropolis keine (Chonie). Der Name jenes Jimir ist mir nicht be-kannt, und sollte die Hauptstadt Keine = luim sein, das II allerdings frühernoch nicht nannte, so würden I mul II hier und schon früher weiter ausein-ander gegangen sein, als wir sonst zu vermulhen Grund haben. UnterJluscebech ( Musehec, Antinuslher) ist doch wohl Mausa, Mossul, d. i. Ninive,zu verstehen.

(i. I, § 53. Zum Schluss wird in 1 noch erwähnt, dass die Spitze desHeeres der Mongolen in Georgien angekommen sei. Man sieht hier, wenn mandie Varianten beachtet, wie man es sich auf verschiedene Weise zurecht zulegen suchte, dass der für einen Christen gehaltene Tarlarenfürsl doch auchgegen Christen zu Felde zog 1 ). Von diesem Einfall in Georgien erzähltdOhsson a. a. 0. 1, 326. Im Februar 1221 kehrten die Mongolen noch einmaldorthin zurück und vernichteten in der Nähe von Tillis das dort versammelteHeer der Georgier, vgl. ebenda S. 327 lg. Dies letztere Ereigniss mag nochgemeint sein; schwerlich die abermalige Nietierlage der Georgier im Herbste1221 .

Ueberblicken wir das Hild der Länder und Städte, tlas die Itelatio vor unsaufrolll, so linden wir, dass es durchaus correcl den Zug des Heeres wietler-giebt, das unter dem Namen der »westlichen« Armee (vgl. Abulfeda 4, 295:Tartari hanc legionein occidentalem appellabant) von Dschingiskhan zur Ver-folgung tles Chowarezmschah ausgesaudt wurde und tlas bis in die Nähe vonIlagtlad kam und in Georgien einrücklo.

Zu § 5466.

Was hier von der Botschaft tles Königs David, von seinem Anträge anden Chalifen und von dessen Bitte erzählt wird, ist mir durchaus unklar, undwird auch wenig klarer, wenn für tenetis in § 58 gelesen wird teilet, und

') Die Georgier halten übrigens anfangs selber in dem Glauben gestanden, dieMongolen seien Christen. Ihre Königin Kussutana schrieb 122 5 an den Papst llonorius III : Si vos audistis, Uli. inali homines, Tartari, intrarerunt terram nostramet inulla damna intulemnl genli nostrae et- interfeccru.nl sex millia de nostris, et nosnon cavebamus ab ipsis, quia credebamus eos Christianos esse; sed posteaquam in-telleximus eos non esse bonos Christianos, collectis viribus insurreximus in eos et mter-fecimus Xl'l' millia de Ulis et reliquos fugavimus de terra nostra. Vgl. Kavnald,Ann. eecl. 1 22 5- Nr. 17 fg. Freilich wie stimmt zu tlieser prahlerischen ltededie Erzählung von Abulfeda (Adler 4, 32 1): Anno 1224 aecedebanl Tartari ad Tau-rizam et poslulabant ab eins tlonuno Vzbcko, jilio Pehluvam (dem Manne der Russu-tana), ul, si amicos se cupial bcllique calanutatum iinmunis esse velit, Chovarezmicos,quolipiol penes sc liabcal, oinnes tradut. Parebat hzbeh, nnbellis et socors homo elad indiqna. quaeque paratus, parinnque oeetdebai J'artarorum capilalcs liosies, Cho-varismicos, partim compcdilos una cum splendtdis inuneribus mitlebat larlaris, eoqueeximebal ipsorum furori suam dihonem,