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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
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Friedrich Zarncke,

Sarches (in II Sirchos, Sireos) = Serachs (auch bei Ihn Ilaukal Sarches, vgl.Ritler Asien 8, 277. Sarkhns auf einigen mittelalterlichen Karten hei Lelewel,Geogr. du moyen age, Adas, 1851); Thus (Chios, in II Thos, Tos) = Tüs;Tnrsis (Tersis ) =Turschiz; Davgan = Dschardjan, östlich von der Süd-Osl-ecke des Kaspischen Sees, jetzt in Ruinen, oder vielleicht Darchan amOxus;Chorasan; Nichagyar = Nischapür; Termode == Tcrnied, Termcz; Nassa =Ncsa, Nissa; Baslern (in II, Baston, Baifan in 1) = Baslam; Solche = Balkh ;in Mero (in 11, Moa, Mea in 1) sleckt zweifelsohne Merw, und Ceregi ist wohlKerki; oh Techris etwa Tocharistan meint, ist weniger sicher zu sagen.Bei Seqislan möchte man zunächst an Sedschestan denken, falls diese Pro-vinz damals bereits von den Mongolen überzogen worden war; lleral war1220 nur vorübergehend in den Händen der Mongolen gewesen, die definitiv indiesen Gegenden erst 1222 siegten ; vielleicht ist Bagistan gemeint; in Saarsitunmöchte man Larislan vermulhen, aber so tief in den Süden scheinen die Mon-golen damals nicht gekommen zu sein; Messedenh ( Messedali ) für Meschcd zunehmen, ist kaum gestattet, da, als Tüs noch blühte, Meschcd schwerlich be-reits eine Bedeutung hatte; Mean (Melim) Seheri [Seihen, Schere, Seeri in 11könnte man mit Iran Schehri (Ritler 8, 2119) zusammenbringen wollen, aberdas ist eine Bezeichnung für Nischapür Ritter 8, 322) und dieser Ort ist obenbereits genannt. Aller Erklärung scheinen zu spotten Nauru (Maurvnm ; in IIMahum. Maummerie ); Baguarda ( Linguardan) ; Edabamagan ( lledemagan ); Che-chi. In II ist Coresen ( Corelien ) terra soldani Machemolh wohl Khorasan, nichtChowarezm, denn auch Khorasan war bereits seil zwei Dcccnnien sein llaupl-land. Von Mero, Muummerie [Mahum), Sirchos (Sireos), Thos [Tos), Bastem,Schere (Seeri) ist bereits die Rede gewesen ; Nassachor (Nesaur ) ist ohne Zwei-fel Nischapür. Saraslen (Seresten) vermag ich nicht zu bestimmen; Barachscheint dem Baguarda in I entsprechen zu sollen; bei Jlerre ( llerce) darf manwohl an Ilerat denken; allerdings ward diese Stadt nach dOhsson erst am14. Juni 1222 eingenommen, nach Desguignes 3, 63 aber bereits 1221 ; Ahul-gasi löst den Widerspruch, Ilerat war bereits 1220 vorübergehend in denHänden der Mongolen gewesen (Desmaisons S. 126). Jeder Erklärung ent-ziehen sich mir aber Amanchioniro (Amonzen) ; Dadli (Dubuli ); Gaharamienllaborm ); Bamerigagi Damarichasi) . Die llelatio giebl die Zahl der kleinenStädte und Lager auf 200, die Charta II auf 230 (232) an.

2. I, § 49. II, § 3 und 4. III, § 3 und 4. Es folgt in I das regntunsoldani Soniar (Salmar, Semar, Cattay); in II heisst es terra soldani SenethaScenecha). Ein solcher Fürst (soldanus wohl für Ätabek gebraucht) ist mirnicht bekannt; die gemeinte Gegend scheint aber am Südostufer des Kaspi-schen Sees gesucht werden zu müssen. Den dritten Namen giebl II wohl amcorrectestcn Dehestan [Devestam. in I Deschaan, Besicham), und mit CnrchaanChuetam, in II Gargan, Gargauj ist zweifelsohne Corcan neben DehistAn ge-meint. Sollte in Belbikan (in I, Bebihagan, Vibangari in II) etwa Derbi Kaneh,der Palast auf der Citadelle von Teheran «Ritter 8, 609), welche Stadt nochnicht erwähnt ward, stecken? Der geographischen Lage wegen ist dies freilichwenig wahrscheinlich; auch Talekhan (westlich von Balkh; führt uns zu weilvon der durch DehistAn und CorcAn angewiesenen Gegend, desgl. der Bezirk