Der Puiesteh Johannes.
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Ich vveiss niclil, oh jene in § 40 erwähnte ausdrückliche Abmachung, (hiss diePatriarchen nicht mit christlichen Fürsten über die Verhältnisse des Chalifen-reiches correspondiren durften, anderweit berichtet wird; die Wahrheit der An-gabe ist keinesfalls zu bezweifeln. Ungenau ist es, wenn in § 43 die Hückkehrdes Chowarezinschahs angegeben wird als cingelrolen auf die Nachricht vondem schon erfolgten Einbrüche der Mongolen in seine Besitzungen. Der Kriegbrach erst 1219 aus, Weil 3, 384. Auch kommt die Helalio mit sieh selbstin Widerspruch, wenn sic, nachdem sie vorher ;§ 33) ganz Transoxanien andie Mongolen hat abtrelen lassen, jetzt berichtet, dass Muhammed, dessen Län-der also, genau genommen, diesseits des Oxus) ja schon überrillen sein soll-ten, über den Oxus dem David entgegengehen lässt. Aber diese letztere An-gabe ist der Geschichte entsprechend. Muhammed rückte den Mongolen bisnördlich vom Aral-See entgegen [Weil 3, 384), zog sich dann zurück und imFebruar (nach Ilm Athir, dem Weil 3, 385 wohl mit liecht folgt) oder im März(nach Abulfaradsch, dem d’Ohsson 1, 228 fg. folgt) 1220 erfolgte bei Bucharadie entscheidende Niederlage Muhammed’s. Dieser floh mit einigen Getreuen(d’Ohsson I, 244 fg.), und starb am 17. Febr. 1221 auf einer Insel im Kas-pischen See (Vambery, Gesell. Bochara’s I, 147, wo mit gewohnter Salopperiefälschlich 1220 angegeben ist). Unsere Helalio ward geschrieben, als man übersein Schicksal noch im Ungewissen war.
Zu § 47—53.
In dieser Partie werden die Eroberungen der Mongolen diesseits des Oxusaufgeführt, mit Ausnahme von Ghazna, das bereits oben vorweg genommenwar. Fiinen Fehler macht die Helalio darin, dass sie den David selber denZug nach dem Westen mitmachen lässt (distal a Baidach per quinque dietas§ 52). Das war nicht der Fall. Dschingiskhan blieb am Oxus und wandtesich darauf nach Ghazna, und von da wieder zurück ins Innere Asiens. Fürdie vierzig Ablheilungen, in die nach § 47 David sein Heer eintheille, möchteman gerne mit B »vier« lesen. Denn in so viel llauptheere vertheilte Dschingis-khan in der Tliat seine Völker (vgl. u. A. Weil, Gosch, d. Ghal. 3, 380), aberdie Ueberlieferung weist auf die übertreibende Zahl von 40.
Von den geographischen Namen entzieht sich eine nicht geringe Anzahlder Bestimmung, und im Folgenden soll daher wesentlich nur das ganz sicherScheinende angegeben werden. Ob es sich bei der gar keine Gewähr bie-tenden Ueberlieferung der Mühe verlohnen wird, auch die übrigen Namen nochzu behandeln, mag dahingestellt bleiben; einem Orientalisten, der eingehendeKennlniss von den gleichzeitigen Quellen besitzt, wird es vielleicht möglichsein, die Untersuchung noch weiter zu führen, namentlich mit Mülle des Per-sischen vielleicht noch das Eine oder Andere genauer nachzuweisen. Einererschöpfenden und methodischen Untersuchung wird stets die Uebei liclei ungein nahezu unübersleigliehes llinderniss in den Weg legen. Ich bezeichne,wie oben angegeben, die Helalio mit 1, die zweite Charta mit 11, died ritte mit 111.
I. I, § 48; II, § 2; III, § 2. Es sind die Städte von Chowarezm undKhorasan, die hier aulgezählt werden. Zweilellos ist Ghocinsawti — Chowaiezm,