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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
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Friedrich Zarncke,

reniunl ad sanctum sepukhrum. non so Inuit- Surrucenis tribulum et inyrcdiunturlerusule.m cum vexillis ereclis, quiu Sarruceni eos limenl.

Sonst entspricht Alles gar wohl der Geschichte. Ausdrücklich werdentreugae zwischen Dsehingiskhan und Muhamnied erwähnt (§ 32 und 33); einsolcher Vertrag war nach Abulgasi (Desmaisons S. 103) wirklich durchDschingiskhans Gesandten Mahmud llvady mit Muhammcd abgeschlossen wor-den, und Dsehingiskhan widerstand lange den Anreizungen des Chalil'en, ihnzu brechen. Was das Datum desselben bctriil'l, so ist kein Zweilcl, dass der-selbe 1217 bereits geschlossen war, da die Verhandlungen mit dem Chalifenin den Oclober dieses .Iahres fallen. Vgl. Weil, Gesell, der Ghalilen 3, 384Anm. Ob derselbe freilich wirklich die Abtretung von ganz Transoxanien zumGegenstände I alle, ist wohl mehr als zweifelhaft, da noch während seines Zugsgegen den Westen Muhammcd einen Statthalter in Olrar hatte. Dieser Zug1217 18 wird richtig skizzirl; wir kommen auf die einzelnen Ländernamenweiter unten zurück. Der Ghalif wird Alenanser Ledinalla genannt, d. i. AINassir Lidini-I-Iahi. Letzteres bedeutet »Beschützer der Religion Allahs« (Weil,3, 366), also auch die Ueberselzung auxilium dirinae leyis ist ganz zulrell'end.Der Nasal in dem Namen Al Nassir (Alenanzer) erklärt sich ausreichend ausder arabischen Aussprache des Wortes, bei der überdies die Aehnlichkeildes Namens Almanzor auch mitgewirkl haben mag. Richtig wird er /iliusMostadi genannt; Nassir hiess Ibn al Muslhadi. Wenn sein Name zweimalgenannt wird, und zwar das zweite Mal abweichend von der früheren Be-nennung: nomen eins vocaiur Rumasne [Romangur G), so ist dies letztere Wortschwerlich etwas anderes als eine üble Ueberlieferung, es kann nur verschriebensein für Alenanzur; ferner ist es das Wahrscheinlichste, dass in der ursprüng-lichen Vorlage an der ersten Stelle dieser Name gar nicht stand, sondei n ein-fach Ledinalla. So ist denn Alles klar und verständlich. Auch die Regierungs-zeit des Chalifen ist genau angegeben. Nassir kam Ende März 1180 zur Herr-schaft, hatte also im März 1221, wo die Relalio abgefasst worden sein muss,gerade 41 Jahre regiert. Er starb am 6. Oclober 1225 (Weil, Gesell, d. Clial.3, 363 und 450). Auch die Verhältnisse in Bagdad sind richtig angegeben.Beide, sowohl der Ghalif wie der Patriarch, residirlen dort 1 ): der Patriarchinmitten der Stadt, der Ghalif ausserhalb derselben in einem eigenen Stadt-viertel. Der Letztere reitet also nur von einem Theile Bagdads zum andern.Richtig ist auch, dass der Ghalif Nassir sich last nie ellentlich zeigte. Vonseinem Sohn und Nachfolger sagt Abulfeda (Adler 4, 329) : conspkiendum sesuis dubut , contra cpiam pater eins feceral, perruro tu publico solilus compurere.

') Asscmanus in der Bibi. Orient. Clement. Vatic. III, 2 (Do Syris Neslorianis),S. 626. ßaydadum . . . Lhalipharum Mosulmanorum itsque ad annum lleyirae (>5(i,Chiisli I2Ö8, sedes fud. Ibi Aeslorianorum palriarc-hae, qui upud chaliphas plurimumpollcbant, domicilium fixere, ul ex rebus eorum i/cstis ab Amro et Greqorio ßarhebraeoc onscriptis liquet: diplomala practcrea a ehaliplm obtinnere, ul (iraecis el lacobitisMelropolUanis inde -eieclis sibi solis licerct in urbe ßaydado commorari sedemquefujere. Ihm mm patriarchae clectio ibidem facienda in Pontifhuli pracscribilur. Qui-que Aeslonanorum antistes appellabalur, cum Baydadi palriarcham lacobitae Graeci-que nuncupare coeperunt.