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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
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I)ek Pkiestek Johannes.

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den auch in der zweiten Charta aufgeftihrl. Aber auch hier ergehen sich grosseSchwierigkeiten. Zuerst wird genannt die terra Caracher [Baracher B); daskönnte wieder Kaschgar sein, vielleicht aber auch die weit östlichere StadtKaraschar, oder gar Garacoruin, dieser später so viel genannte Ort, den Yuleauf seiner Karle etwa 10 Längengrade östlich von Belasagun in gleicher Breitemit Bischbalig ansetzt, dessen Ruinen man noch heule nördlich von dem Ge-birge Kuku Daban zu linden vermeint. Dann terra soldani lietr ich (Bogrich B),mir unbekannt; die terra quae dicitur Scicchero (Sachim B) usque Sagihus (Sa-chter B) ist vielleicht das band des türkischen Stammes der Sakar am Oxus(Biller 8, 407). Dann sind verständlich Pharaga, d. i. Ferghana, und Mar-gana (Acargana A) d. i. Marghinan oder Marghalan neben Ferghana Bitter 7,731 fg.), ferner Coegent, d. i. Khokand, und Hocara. Wieder entzieht sich derErklärung llarsinoth (Arsmoc B; ; schwerlich ist hier an Arsarelh, das bandder zehn jüdischen Stämme (Bitter 8, 204) zu denken, das wohl bloss derSage angehört. Eher an Akhsikalh, das oben bei Asguchenl besprochen wurde.

Zu § 2931.

Nach der Eroberung der transoxanischcn Länder und Städte, die aller-dings in diesem Umfange nicht sogleich erfolgte, wie die Belalio später selbstbestätigt, kommt David nach der terra, quae dicitur Alaanar, quae est. in con-finio Indiae, und erobert dies band, als dessen Hauptstadt, und Residenz einesrex Persarum, Gasne, d. i. Ghazna, genannt und gerühmt wird. Offenbar denktsich die Belalio hier einen andern rex Persarum als vorhin, und sie lässt nundiesen ebenfalls besiegt werden. Zunächst, welches band ist hier gemeint?Maveraelnahr, das sonst aüch wohl einfach Alnar genannt wird, kann es, ob-wohl dOhsson 2, 631 es vermulhet, nicht sein, vielmehr glaube ich, dasswir einen sehr häufigen, in unserer Belalio auch sonst noch vorkommendenSchreibfehler vor uns haben, dass u (r) und n verwechselt sind und wirzu lesen haben Alaavar, worunter ich das damals seit langen Jahren mitGhazna verbundene indische Labore versiehe. Dann ist geographisch Alles inOrdnung. Freilich geschichtlich ist auch bei diesem fernen Lande, wie sichzeigen wird, mancher frrlhiun mit unlergelaufen.

Allerdings halle es Jahrhunderte lang eigene Könige von Ghazna gegeben.Gegen Ende des zehnten Jahrh. war dies Reich durch Sebekteghin gegründet,und halle beträchtliche Theile von Persien und Indien seiner Herrschaft unter-worfen, aber bereits 1183 unter Khosruschah war es zu Grunde gegangen, undauch die an seine Stelle getretene Herrschaft der Ghuriden* (zunächst des Gaiath-eddin und Schehabeddin) war bereits wieder unlergegangen, der Ghowarezm-schah Muhammed hatte ihr im Jahr 1208 unter Gaialheddin Malmmd den Garausgemacht. So konnte also seitdem nicht mehr von einem eigenen rex Persarumin Ghazna die Bede sein. Alte, festgewordene Erinnerungen haben hier dieAuffassung der Begebenheiten in diesen Gegenden gestört. Denn freilich ha-ben die Mongolen heftig um Ghazna und Labore gekämpft, aber dieser Kampfhing zusammen mit dem Kriege gegen den Chowarezmschah, und wurde rechteigentlich erst, als dieser besiegt war, gegen dessen heldenmülIngen SohnÜschelaleddin geführt, der sich nach Ghazna durchgeschlagen hatte. Es hat

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