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2 (1876) Enthaltend Capitel IV, V und VI
Entstehung
Seite
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Finninnen Zabnckh,

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Kutschluk in Verbindung mit dem Chowarezmschah Muhammed den letztenHerrscher von Karakitai vom Throne sliess, ging ein Theil von Transoxanienin die Hände des Chowarezmschah über. Leicht konnte nun dieser Theil, derbereits 1208 das nächste Slreilobject abgegeben hatte (Vambery S. 123), alsstrittig auch zwischen den neuen Beherrschern von Karakitai, den Mongolen,und dem Chowarezmschah erscheinen. Wirklich begann ja auch hier 1219der Kampf.

Die geographischen Angaben in § 28 verlangen noch eine Erörterung. EinTheil ist ganz klar. So in Ost-Turkestan: Chnsahar d. i. Kaschgar, Chatemd. i. Kothan, in Transoxanien: Choagent d. i. Khokand, ßakara d. i. Bokhara,Samardianda d. i. Samarkand, Phargana d. i. Ferghana. Ferner wird Bissi-behelech wohl das bekannte Bischbalig sein, und in aha Melelh wohl Almaligstecken, eine bekannte Stadt in Ost-Turkestan. Ob Lukehelech eine Verdcrbnissaus Charghalig (bei Yokand, vgl. Rillers Geogr. v. Asien VII, 402), wohl iden-tisch mit Khabalig, das sich auf einigen mittelalterlichen Karlen bei Lelcweleingetragen findet, oder aus Tajebalig (Bitter a. a. 0. VII, 418) ist, oder obnoch ein anderer Name damit gemeint sei, lässt sich nicht entscheiden; dieUeberlieferung ist so unsicher, dass sie keine ausreichende Anknüpfung zu Ver-muthungen bietet. In Asguchent möchte Aksu oder auch Akhsi, Akhsikal(Bitter, Asien VII, 41ö. 430 u. ö.; Akhsikal das. VII, 023. 73b, bei l.elewel aufmittelalterlichen Karlen des 13. Jahrli. nordöstlich von Samarkand angegeben),oder etwa das jetzige Uzkeiid, Yuskend gemeint sein ; an Ardukend = Kaschgarwird nicht zu denken sein, denn Kasehgar ist ja schon genannt. Ist schondies Alles zweifelhaft, so weiss ich mit Agagya [Aguina B) und vollends mitDamagaldia ( üumagatha ) gar Niehls anzufangen, denn dass in letzterem etwadie berühmte chinesische Stadt Khanbalig gemeint sei, ist nicht zu vermulhen,da bis dahin sich das hier in Betracht stehende Reich der Karakitai niemalserstreckt hat. Ebenso unklar ist die zweite Hälfte der Distanzberechnungen.Während Kaschgar, Ferghana, Khokand, Bokhara ganz deutlich sind, wird vonda an Alles unklar; ich weiss nicht, was man unter Zarmidi ( Zarundi, <lar-midi, Gamanth ), Bocarichi ( Bocarith, Bocarigu ) , Aivar (Alnar) zu verstehenhat, und welche Richtung hier die DisLanzmessung einschlägl. Sollte Zarundidie richtige Lesart sein, so könnte man an Zernuk zwischen Olrar und Bokharadenken, das Abulgasi erwähnt (Desinaisons S. 109: Zernouq), vielleicht wäremit Aivar dann Otrar gemeint. Mit Bellasuguni ( Rabasithim ) kommen wir wie-der auf bereits besprochenes Terrain.

Auch in § 32 möchte man auf die blossen Lesarten hin {Bellaseih B,Bellefetum A, Belleehanm D) geneigt sein Bel.lasagum in den Text zu setzen ;abei dies würde nicht richtig sein. Zu den zwischen Chowarezm und denMongolen strittigen Städten Transoxaniens kann Bellasagum nimmermehr ge-hört haben. DOhsson a. a. O. 1, 631 vermuthet »Bilad "charazm, cesl ä direle pays de Kharazm«, aber auch das würde keinen in den Zusammenhang pas-senden Sinn geben, denn das Land Chowarezm war ja nicht strittig. SollteBenakal (Finakat) an der Nordseite des Oxus gemeint sein? Vgl. Ritter VII731. 739. B

Die Länder jenseits des Oxus, also Transoxanien und Ost-Turkestan wer-