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Friedrich Zarncke.
uns den vollen Text erhalten haben. Sowohl C wie D haben Lücken, zumalin den fremdländischen Namen. Aber diese Kürzungen führen nicht auf einegemeinsame Vorlage zurück, sondern sind jede für sich aus einer noch voll-ständigen Vorlage entstanden. Jede der gekürzten Stellen kann als Beispiel
dienen. Wir wählen § ■AB
venit citra flumen Geos etce-pit (48) Choarisme» et.Moa etBendei [Meabendi B] u. s. w.
. . .. Selieri, quae omnes suntmagnae eivitates, praeter aliacastra parva et vil las, quaefuerunt CC, (49) et regnumSoldani Soniar [Semar B], inquo sunt hae eivitates Mu-sahar, Dclbikan, Deseliaan,Curchaan ; et alia provincia,quae vocalur Dalgor, in quasunt oelo magnae eivitates,et regnum de Mazendran, inquo sunt octo eivitates ma-gnae et CC castra. Et terraisla in longitudine est u. s. w.
C
venit contra Humen Geon etcepit viginti tres civi-tates, quae omnes suntmagnae eivitates praeter aliaparva castra et villas, quaefuerunt CC; et regnum sol-dani Salmar, in quo suntqualuor eivitates, et a-lia provincia, quae dicilurDclgor, in qua sunt octo ma-gnae eivitates, et regnum deMaredran, in quo sunt octoeivitates magnae et CC ca-stra. Et terra illa in longi-ludine est u. s. w.
D
venit circa Humen Geon et ce-pit viginti ([uatuor m a -gnascivilalcs praeter vil-las et alia parva castra, quaefuerunt CC. Cepit etiam re-gnum soldani Cattay, in quosunt qualuor magnae ei-vitates, et aliam provin-ciam, quae dicilur Dolgoy,in qua sunt octo magnae ei-vitates. Subiugavit etiam sibiregnum de iMarendran, quodrognum est in longitudine u.s. w.
Selbst, wollte man zugeben, dass die Zusätze in I) wie cepit, subiuc/avitauch über dem Texte C hätten entstehen können, so beweisen doch die ge-sperrt gedruckten Worte (ganz abgesehen von der verschiedenen Ziffer, die jahüben oder drüben Fehler der Ueberlieferung sein könnte), dass C wie Dselbstständig den ihnen vorliegenden Text gekürzt haben.
Nur gegen Ende ist an zwei Stellen eine gemeinsame Vorlage für C undD nicht von der Hand zu weisen, in § 62 und dem Anfang von § 63, und in§ 66. Beide Stellen haben dem arabischen Original schwerlich angehört. Warumsollten A und B, die sonst so vollständig abschreiben, gerade hier ausgelassen,gerade den Schluss gekürzt haben? § 66 ist vielmehr der salbungsvolle Ab-schluss, den die geistlichen Herren in Damiette zur Erhöhung des Eindrucksfür wünschenswerth hielten. Noch deutlicher ist die Interpolation bei § 62 und63, die im arabischen Original nicht gestanden haben können, denn sie füh-ren andere Zeugen ein als jene arabischen Berichterstatter des Grafen von Tri-polis, und zerreissen den Zusammenhang von § 59 fg. mit § 63 l'g. Da man
annahm, dass diese christlichen Gefangenen durch die in § 54 fg. erwähnte
Gesandtschaft des Königs David in Bagdad befreit worden wären, so schobman die Erzählung von ihnen da ein, wo von jener Gesandtschaft die Bedegewesen war. Ob jene Gefangenen das in § 63—65 Erzählte wirklich be-richtet haben, mag dahingestellt bleiben. War dies der Fall, so schloss derarabische Bericht mit § 61; ihn schon mit § 53 schliessen zu lassen, geht
nicht, da der Anfang von § 54 noch offenbar arabische Vorlage verräth (rex
David, qui semper triumphet et vivat).
Wenn wir so in C und I) zwei grössere gemeinsame Interpolationen fin-den, so ist doch das Verhältniss von G zu D nicht so enge, wie das zwischen