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Fiuemucii Zakncke,
zuletzt und besser hsgg. von II. R. Luard, London -1866 (zur Sammlung dei-ner Brit. med. aevi scriptores gehörig, als Vol. III der Annales monastici).In dieser Ausgabe steht die Relalio S. 09-74 , eingeführt mit den Worten :Eodem cmno vemrunt huiusmodi Ulerae ad regem Jlenricum a Pelagio legatoDamiettae. Die Annalen sind bis zum Jahr 1210 von derselben Hand ge-schrieben, dann von anderer, und vom Jahre 1221 an sind die Eintiagungenoffenbar Jahr für Jahr gleichzeitig (Preface p. IX).
D, in Zeitz, auf der Stifts-Bibliothek, Pemt. fol. aus dem 13. Jahrh. Esist der bekannte »Liber Sanctae Mariae de l'osavia (Posaugia, Bossaugia) «, derEkkehard’s Wellchronik und die llistoria Damiatina Oliver’s enthält. Vgl. überihn G. Waitz in den Mon. Germ. hist. Script. VI, 14 Nr. 7. Hinter Oliver’sWerke steht unsere Belatio, von zwei Händen geschrieben, von denen diezweite mit dem in den Zusammenhang nicht passenden cum in § 57 beginnt.Die Relalio ist ohne Ueberschrift und daher in den Beschreibungen der 11s.meist übergangen; dafür ist sie in sechs Capitol gelheilt, die aber nicht ge-zählt und ziemlich ungeschickt Uberschrieben sind. I) De rege David filio re-gis Iohannis (§ 1 — 21); 2) De proelio regis David et Chancanu regis Persarum.(§ 22 — 28); 3) Quomodo rex David expugnavit Charnamisan (§ 29 —40);4) Quomodo rex David subingavit sibi regnum soldani (§ 47—4 9); 5) De situvegni soldani (§ 50 — 52); 0) De nunciis regis David et calipho l§ 53 — 00).Aus dieser Hs. ist die Relalio herausgegeben von Eccard im Corp. hist. mcd.aevi II, S. 1451 fg. unter dem selbslgewähllen Titel »Relatio de .Daviderege Tartarorum Ghristiano«. Durch freundliche Unterstützung desHerrn Prof. Dr. Fedor Bech in Zeitz gelang es, die von Eccard nicht näherbezeichnet Hs. wieder aufzufinden, und ich habe dann den im Ganzen gutgelesenen Text Eccard’s genau mit der 11s. collationirl.
II. Die zweite Charta.
Sie hat sich nur in A und B erhalten, unmittelbar hinter der Abschriftder Relatio, ehe der Tenor des Briefes seinen Fortgang nimmt. Die Ueber-schrift lautet in beiden IIss. (die ich für 11 der zuweilen wünschenswertenUnterscheidung wegen mit a und b bezeichne): One serpmntur ex alia carta(i Charta b) translata sunt.
III. Die dritte Charta.
Diese, zumeist übereinstimmend mit II, ist mir zur Zeit nur aus einerHandschrift der reichen Stifts-Bibliothek in St. Florian bekannt (Cod. XL 220Fol., Bl. 23l b , vgl. Czerny, die Handschriften der Stifts-Bibliothek St. Florian,S. 95), auf welche mich Herr Prof. Schönbach in Graz die Güte halle auf-merksam zu machen. Die Charta ist auf die früher leer gebliebene Rückseitevon einer Hand aus dem Anfänge des 13. Jahrh., also wohl gleich beim Ein-treffen des Berichtes, eingetragen. Eine genaue Abschrift verdanke ich derGefälligkeit des Herrn Capitular Albert Czerny.
Leidei lernte ich diese Charta zu spät kennen, um sie noch für die geo-graphischen Untersuchungen verwenden zu können; doch werden diese wenig