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Finninnen Zakncke
Alexander III an denselben. IV, Der Priester Johannes als Vorfahrdes Dschingisklian. V, Der Priester Johannes als früherer Lehnsherr
des Dschingisklian. VI, Der lleiseroman und die Legende. VII, DerPriester Johannes in Aethiopien, Armenien und Georgien. VIII, Schluss.
Die zunächst hier vorliegende Abhandlung umfasst die Gapitel
l\’_Yd, eine folgende wird die Gapitel I—III, eine dritte Nil und Nlll
enthalten. Ueberall werde ich mich bemühen, das .Material, soweites mir bekannt und zugänglich ist, möglichst zu erschüplen und mög-lichst in extenso vorzulegen; ich meine, es soll eine academische
Arbeit wie diese, auch wenn die ausgesprochenen Ansichten sich imLaufe weiterer Untersuchungen nicht durchweg bewahren sollten,immer noch bestrebt sein, als Malerialiensammlung eine grundlegendeBedeutung zu behaupten. Als .Muster hat mir in dieser BeziehungJacob Grimm’s Abhandlung filier die Gedichte ries Mittelalters aufFriedrich l vorgeschwebt.
Zu den hier vorliegenden Cap. IV und VI habe ich an dieserStelle Nichts hinzuzufügen. Mehr Veranlassung könnte Cap. V bieten,das uns mitten in die verworrenen Schlinggange der Ethnographie undGeschichte Innerasiens führt. Doch sehe ich auch davon ab. DerCardinalpunct, um den sich Alles dreht, ist die Frage, ob die Wen-dung, die wir seit Alberich die Sage nehmen sehen, allein zu er-klären ist aus einer in Europa vor sich gegangenen ldcenassocialionund Ideenrectilication, oder ob Vorgänge in der innerasialischen Ge-schichte hiezu einen Anstoss gegeben haben, seien es die Vorgängeselber, sei es eine novellistisch sagenhafte Auffassung derselben. Ichhabe mit jener erstereu auszukommen vermeint, es selbst nicht fürunmöglich gehalten, dass sie durch Bar-Ilebraeus einen Einfluss aufdie spätere Auffassung asiatischer Geschichtschreiber ausgeübt habe.Aber hier hat die orientalische Geschichtsforschung, zumal die Kritikder sichern wie der sagenhaften Berichte über Dschingiskhan’s Empor-kommen noch ein Wort mit zu reden; und so lange wir nicht denvollen Bericht des Simon von St. Quentin wiedergefunden haben, istauch in unserin Material eine Lücke, die ich mir nicht verhehlen darf.
Möge meine Arbeit jedesfalls den Erfolg haben, für diese ge-wiss nicht uninteressante Frage Beachtung und Theilnalnne zu er-wecken, und wenigstens auf diese Weise zur Erzielung einer defini-tiven Antwort das Ihrige beitragen