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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XXXI. Cap. XXIV, 2.

ich hierher gebracht worden bin. So sprach auch Mose vor Gott:Herr der Welt! schreibe in deine Thora, warum ich nicht in dasLand kommen soll, damit die Israeliten nicht sprechen: Es kommtuns vor, als hätte Mose das Gesetz gefälscht, oder etwas gesagt,was ihm nicht befohlen war. Gott sprach zu ihm: Bei deinemLeben! ich werde schreiben, dass du nur wegen des Haderwassersnicht in das Land kommen sollst, wie es heisst Num. 27, 14:Weilihr gehadert habt gegen mein Wort in der Wüste Zin. R. Simeonsagte: Womit ist das zu vergleichen? Mit einem König, der mitseinem Sohne auf dem Wege in einem Wagen fuhr, als sie an einenengen Ort kamen, stürzte der Wagen über seinen Sohn; sein Augewurde blind und er hatte auch seine Hand und seinen Fuss ge-brochen. So oft der König an jenen Ort kam, erinnerte er sichdes Vorfalles und sprach: Weh mir! hier hat mein Sohn Schadengenommen; hier ist sein Auge blind geworden, hier ist seine Handund sein Fuss zerbrochen worden. Ebenso erwähnt Gott in seinerThora dreimal die Haderwasser, um damit zu sagen: Hier habe ichden Mose, hier den Aaron und hier die Mirjam um das Lebengebracht. Das steht auch Ps. 141, 6:Es stürzten am Felsen ihreRichter, und man hörte Reden, die lieblich waren. R. Nachmansagte: Unter dem König ist Mose zu verstehen, wie es heisst:Under war in Jeschurun König. Gott sprach zu Mose: Ich habe dichzum König über Israel gesetzt, und der König pflegt Befehle zugeben, die von andern gehalten werden müssen, so gieb auch duBefehle, Israel muss sie halten. Das ist hier nun gesagt:Befiehlden Kindern Israels.

R. Josua von Sichnin sagte im Namen des R. Acha: Es heisstProv. 21, 22:Eine Stadt der Helden erstieg ein Weiser.Heldenheisst es, weil sie alle Helden waren, und es war kein Weibdarunter.Ein Weiser erstieg sie, das ist Mose, von dem es heisst:Mose stieg hinauf zu Gott,und er stürzte die Macht, worauf sievertraut. R. Jehuda, R. Nechemja und die Rabbinen. R. Jehudasagt: Unter tis Macht ist die Thora zu verstehen, unter tinüSTa,Vertrauen, weil die Engel darauf vertrauten, da sie glaubten, dieThora sei ihnen gegeben worden, bis Gott zu ihnen sprach:Siewird nicht im Lande des Lebens gefunden. R. Nechemja sagt:Unter nt' Macht ist die Thora zu verstehen und will sagen,

dass sie ihr Vertrauen auf sie gesetzt haben, und ihr Lohn istan ihrer Seite. Die Rabbinen sagen: Unter ri» ist die Thora undunter rtntiSTa, Vertrauen ist zu verstehen: jeder, welcher sich mitihr ernstlich bemüht, ist versichert, dass er befiehlt und andere esbeobachten. So sprach auch Gott zu Mose: Du hast dich mit derThora bemüht, so magst du jetzt befehlen und die Israeliten sollenes halten. Das steht auch:Befiehl den Kindern Israels.

Oder:Befiehl den Kindern Israels. Rabbi und die Rabbinen.Rabbi sagt: Einmal heisst es Hi. 25, 3:Haben seine Schaaren eineZahl? und ein andermal heisst es Dan. 7, 10:Tausend mal