Par. XXVII. Cap. XXII, 27.
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(wird als Opfer gebracht) mit Rücksicht auf Abraham (eig. im Ver-dienste Abrahams), von dem es heisst Gen. 18, 7: „Zu den Rindernlief Abraham,“ das Schaf mit Rücksicht auf Jizchak, denn es heisst:„Er sah und siehe, ein Widder,“ die Ziege mit Rücksicht auf Jacob,denn es heisst (die Mutter sprach zu ihm): „Geh doch zu denSchafen und nimm mir von da zwei gute Ziegenböcklein.“ Washeisst trans gute? R. Berachja sagte im Namen des R. Chelbo:(Sie sind) gut für dich und gut für deine Kinder; gut für dich, weildu durch sie alle Arten von Segnungen empfangen wirst und gutfür deine Kinder, weil ihnen durch sie Vergebung am Versöhnungs-tage wird zu Theil werden, wie es heisst Lev. 16, 30: „Denn andiesem Tage wird er euch versöhnen.“
„Und es soll sieben Tage unter seiner Mutter sein.“ Warumsieben Tage? Damit untersucht werde, ob es von seiner Muttergestossen, oder ob sonst ein Fehler an ihm befunden worden, siehe,dann ist es unbrauchbar und nicht mehr tauglich zum Opfer (umes als Opfer darzubringen). Denn es ist dort gelehrt worden: Aufeiner Geburt, die durch Operation aus der Seite genommen wird(■jsn N2£v), lasten (sitzen) nicht die vorgeschriebenen Tage der Un-reinheit und Reinheit und man ist auch nicht schuldig, dafür einOpfer darzubringen. R. Simeon jedoch betrachtet eine solche Ge-burt wie ein (natürlich) Gebornes.
Oder: „Es soll sieben Tage unter seiner Mutter sein.“ R. Josuavon Sichnin sagte im Namen des R. Levi: Gleich einem Könige,der in ein Land zog und anordnete: Alle Fremden, welche da sind,sollen mein Angesicht nicht eher sehen, als bis sie zuvor das An-gesicht der Matrone (Königin) gesehen haben. So spricht auch Gott:Bringet vor mir das Opfer nicht eher, als bis an ihm ein Sabbathvorübergegangen ist, denn es giebt nicht sieben Tage ohne einenSabbath (ohne dass nicht ein Sabbath in sie fiele), es giebt keineBeschneidung, ohne einen Sabbath (ohne dass in die Zeit nicht einSabbath fällt), wie es heisst: „Vom achten Tage an und weiterhinist es als Opfergabe wohlgefällig.“ R. Jizchak sagte: Das Rechteines Menschen und das Recht eines Thieres sind sich gleich. Be-treffs des Rechtes des Menschen heisst es: „Am achten Tage solldas Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden“ und betreffs desRechts des Thieres heisst es: „Vom achten Tage an und weiterhinist es als Opfergabe wohlgefällig“ d. i. wenn ihr es vor mir frei-willig als Opfergabe mit einer guten Gesinnung darbringt, so istes mein Opfer, wenn du es aber aus Zwang wider deinen Willendarbringst, so betrachte ich es dir so, als wenn du es mir nichtdargebracht hättest, sondern es ist nur „ein Feuer für den Ewigen.“So auch heisst es Num. 28, 2: „Befiel den Kindern Israels und sageihnen: Meine Opfer, meine Speise, meine Feuer.“ Was heisst■urs;? Gott sprach zu ihnen: Wenn ihr das Opfer aus freiemWillen und mit lauterer Gesinnung darbringt, so ist es mein Opfer,wenn ihr es aber aus Zwang darbringt, so gehört es nur zu meinen