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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XXVII. Cap. XXH, 27.

von den Philistern verfolgt und Gott erwählte Saul, wie es heisst1 Sam. 10, 24:Habt ihr gesehen, welchen der Ewige erwählt hat?Israel wird von den Völkern verfolgt und Gott hat Israel erwählt,wie es heisst Deut. 14, 2:Dich hat der Ewige erwählet zu seinemeigenthümlichen Volke. R. Elieser bar R. Jose ben Simra sagte:So verhält es sich auch mit den Opfern. Gott sprach: Der Ochswird vom Löwen verfolgt, die Ziege wird vom Tiger verfolgt, dasSchaf wird vom Wolf verfolgt, opfert vor mir nicht von den Ver-folgern, sondern von den Verfolgten. Das steht nun auch hier:Ein Ochs oder ein Schaf oder eine Ziege, so es geboren worden.Oder:Ein Ochs oder ein Schaf oder eine Ziege. Das stehtauch Micha 6, 3:Mein Volk, was habe ich dir gethan und womithabe ich dich belästigt? Zeuge wider mich! R. Acha sagte:Zeuge so gegen mich, dass du Lohn dafür bekommst, aber trittnicht gegen deinen Freund als falscher Zeuge hin, worüber du einstzu Gericht und Rechenschaft gezogen werden wirst. R. Samuelbar Nachman sagte: An drei Stellen hatte Gott einen Rechtsstreitmit Israel und die Völker der Welt freuten sich schon und sprachen:Sie werden nichts vermögen, um mit ihrem Schöpfer zu rechten,jetzt wird er sie aus der Welt vertilgen. In dieser Stunde sprachGott zu ihnen Jes. I, 18:Kommt denn, wir wollen miteinanderrechten, spricht der Ewige. Als Gott sah, dass sich die Völkerder Welt freuten, wandelte er es ihnen zum Guten (zu ihrem Besten),wie es heisst das.:Wenn gleich eure Sünden wie Scharlach sind,wie Schnee sollen sie weiss werden. Da wunderten sich die Völ-ker der Welt und sprachen: Ist das eine Antwort, eine Züchtigung(Zurechtweisung)? Er hat nur mit seinen Kindern scherzen wollen.Als er ferner zu ihnen sprach Micha 6, 2:Hört, ihr Berge, denStreit des Ewigen, da freuten sich die Völker der Welt und spra-chen: Wie werden diese (Israeliten) mit ihrem Schöpfer rechtenkönnen? Jetzt vertilgt er sie aus der Welt. Als Gott die Freudeder Völker sah, wandelte er es ihnen zum Guten, wie es heisstdas. V. 3:Mein Volk, was habe ich dir gethan? V. 5:MeinVolk bedenke doch, was Balak, der König von Moab, rathschlagte.Darüber wunderten sich alle und sprachen: Ist das eine Antwort,ist das eine Züchtigung? Dieses nach jenem? Er ist nur gekom-men, um mit seinen Kindern zu scherzen. Als Gott sprach Hos. 12, 3:Der Ewige hat einen Streit mit Jehuda, um zu ahnden an Jacobseinen Wandel, da freuten sich die Völker der Welt und sprachen:Wie werden diese mit ihrem Schöpfer rechten können, jetzt vertilgter sie aus der Welt. Allein in Folge dieser Freude wandelte Gottes ihnen zum Guten, wie es das. V. 4 heisst:Im Mutterleibe fassteJacob seinen Bruder an der Ferse. Gleich einer Wittwe, sagte R.Judan bar R. Simeon, welche ihren Sohn beim Richter verklagenwollte; als sie den Richter sitzen sah, verurtheilend zu Feuer undPech und Peitschen, sprach sie: Ich mag das Vergehen meinesSohnes bei diesem Richter nicht anbringen, denn er tödtet ihn, ich