Par. XXVI. Cap. XXI, i.
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Bewohner und ihr Lobpreis ist ihm angenehm. Da spricht er zuihnen: Morgen werde ich öffentliche Thermen und Bäder für euchbauen und morgen werde ich eine Wasserleitung für euch anlegen.Er schläft darüber ein und steht nicht mehr auf (d. i. er schläft einund stirbt), wo ist er und wo sind seine Reden (d. i. wie steht esda mit ihm und mit seinen Versprechungen)? Aber Gott ist nichtso, sondern es heisst Jerem. 10, 10: „Und der Ewige ist ein Gottder Wahrheit.“ Warum heisst er D 72 N, Wahrheit? R. Abin sagte:Weil Gott lebt und König der Welt ist, darum sind auch seineWorte rein. R. Judan im Namen des R. Jochanan und R. Berachjaim Namen des R. Eleasar und R. Jacob von Kephar Chanin sagenim Namen des R. Josua ben Levi: Wir finden, dass Gott eine Um-schreibung von fünf Buchstaben gemacht hat, um nicht einen häss-lichen Ausdruck aus seinem Munde auszusprechen, wie es heisstGen. 7, 2: „Von den reinen Thieren und von den nicht reinenThieren.“ *) An einer andern Stelle umschreibt er zwei bis dreiWörter, um nicht etwas Unreines (einen unpassenden Ausdruck) ausseinem Munde auszusprechen, sowie es heisst das. V. 2: „Von allenThieren, die nicht rein sind.“ Es heisst nicht: Ti'N, welche
unrein sind, sondern: trn JTYiFiü nV T£N, welche nicht rein sind.R. Judan ben Menasse machte die Bemerkung: Als er ihnen dieZeichen (Merkmale) der unreinen Thiere eröffnen wollte, eröffneteer ihnen zuvor die der reihen Thiere. Lev. n, 4 heisst es nicht:Das Kamel, denn es hat nicht gespaltene Klauen, sondern: „ob-gleich es wiederkäuet.“ Und so heisst es nicht: „Der Klippdachs,denn er hat nicht gespaltene Klauen, sondern: obgleich er wieder-käuet.“ Ebenso ist es beim Hasen und beim Schwein. R. Josevon Malchya und R. Josua von Sichnin sagten im Namen des R.Levi: Wir finden, dass die Kinder zur Zeit Davids, solange sie nochnicht die Sünde gekostet hatten, schon die Thora auf neunundvierzigArten der Unreinheit und auf neunundvierzig Arten der Reinheitauszulegen wussten. David betete für sie, wie es heisst Ps. 12, 8:„Du, Ewiger, wirst sie behüten“ d. i. der Ewige wird ihre Lehrenin ihren Herzen bewahren; „sie bewahren auf immer vor diesemGeschlechte“ d. i. vor dem Geschlechte, was eigentlich den Unter-gang verdient hätte. Nach all diesem Lobe zogen sie in den Kriegund fielen, und zwar nur darum, weil es Verräther unter ihnengab, was auch David sagt Ps. 57, 5: „Meine Seele ist unter Löwen.“cns’?, Löwen d. i. Abner und Amasa, welche Löwen in der Thorawaren; „unter Flammensprühenden lieg ich“ d. i. Doeg und Achi-tophel, welche der Verläumdung ergeben waren; „unter Menschen,deren Zähne Lanzen und Pfeile sind“ d. s. die Bewohner von Kei'Ia,von denen es heisst 1 Sam. 23, 11: „(David sagte:) Werden mich die
*) Er hätte doch nur riNSü zu sagen brauchen. Um dieses Wort nichtauszusprechen, sagt er: Von den Thieren, die nicht rein sind nsrnn pimints nJJ'N). Vergl. Pesach. fol. 3 a .