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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XXIII. Cap. XVIII, 3.

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und sie ist ledig, du suchst ein Weib und sie sucht einen Mann,er aber beschwur seinen bösen Trieb:So wahr der Ewige lebt!Und zum Weibe sprach er:Liege bis zum Morgen! Auf ihnwandte R. Chanina Prov. 24, 5 an:Der Weise hat Kraft d. i. Boasund ein Mann des Wissens befestigt seine Kraft, weil er überseine Leidenschaft durch einen Schwur Herr wurde.

Oder:Nach der Weise des Landes Aegypten. Das steht auchHi. 24, 15:Das Auge des Ehebrechers wartet auf die Dämmerung,denkend, mich soll kein Auge erblicken und eine Hülle legt er aufsein Antlitz. Resch Lakisch sagte: Damit du nicht sprichst: Nurder, welcher mit seinem Leibe die Ehe bricht, heisst ein Ehebrecher,sondern auch der, der mit seinen Augen die Ehe bricht, heisst einEhebrecher, wie es hier heisst:Und das Auge des Ehebrechers.Dieser Ehebrecher sitzt und wartet, wenn die Dämmerung kommt,wenn der Abend kommt, wie es heisst Prov. 7, 9:In der Däm-merung, am Abend des Tages, er weiss aber nicht, dass einerim Verborgenen der Welt sitzt d. i. Gott, welcher alle Linien (Züge)von ihm in seiner Aehnlichkeit (an dem Kinde) zeichnet, um ihnder Welt bekannt zu geben, was auch Hi. 10, 3 sagt:Ist es dirgut, wenn du unterdrückst? Dieser Ehemann ernährt und unter-hält sie und er zeichnet die Linien (Züge) von ihm in der Aehnlichkeiteines anderen (Mannes); jedochwenn du verachtest das Werk deinerHände, nachdem du dich bemüht hast volle vierzig Tage (d. i. dieZeit der Bildung des Kindes), kehrst du um und verdirbst es wieder,allein das.:auf den Rath der Frevler strahlst du, so ist es deine Ehre,zu stehen zwischen dem Ehebrecher und der Ehebrecherin. Daraufantwortete ihm Gott: Hiob, du bist würdig, mich zu besänftigen,allein es sei, wie du gesprochen hast, das. V. 4:Du hast nurAugen von Fleisch. Gott sprach nämlich: Siehe, ich zeichne alleLinien (Züge) von ihm in der Aehnlichkeit seines Vaters (des Vaters desKindes), um ihn der Welt bekannt zu machen. Gleich dem Schülereines Töpfers (Bildners), sagte R. Levi, welcher Töpfermassen stahlund sein Meister kam auf seinen Diebstahl. Was that er? Ermachte ein Gefäss daraus (aus dem entwendeten Thon) und hinges an sein Antlitz. Und das alles warum? Um kund zu thun,dass sein Meister auf seinen Diebstahl gekommen sei. So sprachGott: Siehe, ich bilde alle Züge von ihm in seiner Aehnlichkeit, umihn der Welt bekannt zu machen. R. Jehuda bar Simon im Namendes R. Levi ben Parta sagte: Es steht geschrieben Deut. 32,18:DenBildner, der dich gezeugt, verliessest du d. i. du hast die Kraftdes Bildners geschwächt (ausser Acht gelassen). Gleich einem Maler,welcher sass und das Bildniss des Königs zeichnete, als er es vollendethatte, kam man und meldete ihm: Der König hat gewechselt (d. i.der alte ist gestorben und ein anderer hat die Regierung erhalten);sofort wurden die Hände des Malers schwach und er sprach: Wensoll ich nun malen, den ersten oder den zweiten? (So verhält essich auch hier). Während. der 40 Tage ist Gott mit. der Bildung