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Par. XIX. Cap. XV, 25.
rissen. Geh! antwortete Gott, früher warst du in einen weiblichenNamen am Ende des Wortes, aber jetzt, siehe, ich setze dich ineinen männlichen Namen an die Spitze des Wortes, wie es heisstNum. 13, 16: „Und Mose nannte den Hosea (yiain;) ben NunJosua (ycn-p). Es heisst Deut. 6, 4: „Höre Israel, der Ewige,unser Gott ist einig (“ftN, einzig). Machst du aus dem - (des Wortes“ihn) ein 1, da zerstörst du die ganze Welt.*) Ferner heisst es Ex.34, 4: „Dass du dich nicht bückst zu einem andern Gott.“ Machstdu aus dem 1 (des Wortes ~!"Un) ein “1, so zerstörst du die ganzeWelt.**) Ferner heisst es Lev. 22, 2: „Sie sollen nicht entweihenmeinen heiligen Namen.“ Machst du da aus dem n (des Wortes■öbrr) ein !i, so zerstörst du die ganze Welt.***) Es heisst Ps.150, 6: „Jede Seele lobe Jah, Hallelujah!“ Machst du aus dem “(des Wortes b?~n) ein n, so zerstörst du die ganze Welt.f) Esheisst Jerem. 5, 12: „Sie verleugnen den Ewigen.“ Verwandelst dudas 3 (in dem Worte ■'"■'3) in ein 3, so zerstörst du die ganze Welt.ff)Es heisst Hos. 5, 7: „Gegen den Ewigen handelten sie treulos.“ Ver-wandelst du da das 3 (in dem Worte ■>"■' 3 ) in ein 3 , so zerstörstdu die ganze Welt.fff) Ferner heisst es 1. Sam. 2, 3: „Es ist keinerso heilig wie der Ewige.“ Wenn du da das 3 (des Wortes •'" , 3)in ein 3 verwandelst, so zerstörst du die ganze Welt.f*) Esheisst das. 2, 3: „Denn keiner ist ausser dir“ d. i. nach R. Abbabar Kahana: Alles vergeht, du aber vergehst nicht. Oder: „Es istkeiner ausser dir“ d. i. es giebt nichts, was dich hinfällig macht.R. Jehuda bar R. Simon legte die Schrift den Gelehrten aus. Ein-mal heisst es Cant. 5, 11: „Schwarz wie der Rabe,“ und einmalwieder heisst es das. V. 15: „Sein Ansehen ist wie der Libanon, aus-erwählt wie die Cedern.“ Und dann heisst es wieder Nach. 2, 5:„Ihr Ansehen wie die Fackeln, wie die Blitze laufen sie.“ DieseSätze deutete er auf die Jünger der Thora, weil sie hässlich undschwarz in dieser Welt erscheinen, aber in der zukünftigen Welt wirdihr Aussehen den Fackeln gleichen. R. Samuel bar Jizchak legtediese Verse auf die Abschnitte der Thora aus. Obgleich einige häss-lich und schwarz erscheinen, um sie öffentlich vorzutragen, wiez. B. die Halachot über den Schleimfluss und die Ausschläge unddie Absonderung (Menstruation) und die Wöchnerin, so spricht dochGott: Siehe, mir sind sie angenehm, wie es heisst Mal. 3, 4: „Gottist angenehm die Gabe Jehudas und Jerusalems.“ Du kannst esauch daraus erkennen, dass es sich so verhält, denn siehe, die Ab-schnitte von dem männlichen und weiblichen Flusse stehen nicht
*) Der Sinn ist dann: Der Ewige, unser Gott, ist ein anderer.
**) Der Sinn ist dann: Dass du dich nicht bückst zu dem einen Gott.
***) Der Sinn ist dann: Sie sollen nicht loben meinen heiligen Namen,t) Es heisst dann: Jede Seele entweihe Jah, Halleluja,tt) Her Sinn ist dann: Sie verleugnen wie der Ewige,ttt) Her Sinn ist dann: Wie der Ewige handelten sie treulos,t*) Her Sinn ist dann: Es ist kein Heiliger (nichts Heiliges) bei Gott.