Par. XVI. Cap. XIV, 2.
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unheilvolle Gedanken (Anschläge) pflügt (schmiedet), Füsse, die nachdem Bösen eilen, wer Lügen verbreitet als falscher Zeuge und werZwistigkeit anstiftet unter Brüdern. Und diese alle, sagte R. Jo-chanan, werden mit Aussatz bestraft. 1) Stolze Augen. Das kannstdu an den Töchtern Zions sehen, wie es heisst Jes. 3, 16: „Darumdass hoffärtige Töchter sind die Töchter Zions und einhergehenmit gerecktem Halse und zwinkernden Augen“, desgl. das. V. 17:„So wird der Ewige den Scheitel der Töchter Zions kahl machen.“(Die Töchter Zions) dehnten sich aus wie die Lanzen und sie gingenhochmüthig einher. „Und sie gehen einher mit gerecktem Halse.“Wenn eine von ihnen Geschmeide anlegte, so dehnte sie ihren Halsaus, um dasselbe zu zeigen. „Und sie zwinkern mit den Augen.“R. Mani von Cäsarea sagte: Sie schminkten ihre Augen mit
Schminke. Resch Lakisch sagte: Sie schminkten sich mit rotherAugensalbe. „Sie gehen trippelnd einher.“ Wenn ein Weib langwar, da Hess sie zwei Kleine (Kurze) neben .sich gehen, eine andieser und eine an jener Seite, damit ihre Länge gesehen werde (umihren Wuchs recht hervortreten zu lassen). War sie aber klein, soHess sie noch zwei kleinere neben sich gehen. Und sie steckteihre Füsse in dicke Holzschuhe, damit sie recht gross (lang) er-scheine. „Und mit ihren Fussspangen klirren sie.“ R. Abba barKahana sagte: Sie hatten Drachengestalten auf ihren Schuhen. DieRabbinen sagen: Sie nahmen eine Eierschale, füllten dieselbe mitBalsam und legten sie dann unter die Ferse in ihren Schuhen, wennsie dann eine Schaar junger Leute kommen sah, so trat sie daraufund es drang in sie jener Duft wie das Gift einer Viper. Dasprach Gott zu Jesaia: Was thun diese? Wenn sie auch jetzt be-stehen, sie werden aber von hier weggetrieben werden. In Folgedessen sprach Jesaia zu ihnen: Thut Busse, ehe Feinde über euchkommen. Er bekam aber zur Antwort: Wenn Feinde über unskommen, was können sie uns thun? wie es heisst Jes. 5, 19: „Dieda sprechen: er beeile, beschleunige sein Werk, dass wir es sehen.“Nun wenn ein Anführer (dux) mich sieht, so nimmt er mich, wennein Kriegsoberster mich sieht, so setzt er mich in seinen Wagen,Das wollen die Worte sagen das.: „Es nehme, es gehe in Erfüllungder Rath des heiligen Israels, dass wirs erfahren“ d. i. wir wollen eserfahren, was Bestand haben wird, dies oder jenes. Als die Sündengestiegen (gross geworden) waren und die Feinde kamen, da putztensie sich und zogen ihnen wie öffentliche Buhlerinnen entgegen, derDux sah sie und nahm sie, ebenso der Eparch und Kriegsobersteund setzte sie (neben sich) in den Wagen. Da sprach Gott: Solltedenn das meinige (mein Wort) keinen Bestand haben, nur dasihrige? Was that er? S. Jes. 3, 17: „Der Ewige machte denScheitel der Töchter Zions kahl.“ R. Eleasar und R. Jose bar R.Chanina. R. Eleasar sagte: Er schlug sie mit Aussatz, so wie esheisst Lev. 14, 56: „Und über Erhöhung und Schorf (rnsDri).“R. Jose bar R. Chanina sagte: Er Hess auf ihr Haupt kommen