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Par. IX. Cap. VII, 12.
nichts anderes als ii^vin, die Thora zu verstehen. „Ihn lasse ichGottes Hilfe erblicken.“ R. Abuhu sagte: Das ist einer von denVersen, welche zeigen, dass die Hilfe Gottes die Hilfe Israels ist,wie es auch heisst Ps. 80, 3: „Komm uns zur Hilfe.“ Gleicheinem Könige, sagte R. Pinchas, zu welchem sein Pächter und seineHausgenossen kamen, um ihm ihre Ehrerbietung zu erweisen. Eskam der eine, und er sprach: Wer ist dieser? Das ist dein Pächter,war die Antwort. Weiset ihm seinen Platz an. Darauf kam einanderer, um ihn seine Ehrerbietung zu erweisen. Er fragte: Werist jener? Dein Haussohn, war die Antwort. Weiset ihm seinenPlatz an. Endlich kam ein dritter, er fragte: Wer ist dieser?Er ist weder dein Pächter, noch dein Haussohn, war die Antwort,er ist nur gekommen, um dir Ehrerbietung zu erweisen. Gebetihm einen Stuhl (sella), und er setze sich darauf. So wird auch dasSühnopfer wie das Schuldopfer wegen einer begangenen Sünde ge-bracht, aber das Dankopfer wird nicht wegen einer Sünde gebracht,sondern nur wegen des Dankes.
V. 12. Wenn man es zum Lobe darbringt. In Verbin-dung mit Spr. 14, 9: „Die Thoren treiben Spott mit Schuld“ d. i.nach R. Judan: Dieser Thor giebt mit seinem Munde seine Schuldzu erkennen, indem er spricht: Bin ich nicht ein Sühn- oder Schuld-opfer schuldig? R. Judan sagte im Namen des R. Levi: Es sinddiejenigen Menschen darunter gemeint’, welche sich gegen ihreMägde in dieser Welt mancherlei erlauben. Diese hängt Gott einstan den Scheiteln ihrer Häupter auf, wie es heisst Ps. 68, 22: „Ja,Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde, die Haarscheitel dessen,der da wandelt in seiner Schuld.“ Alle Leute sprechen: DieserMann hier muss nun 1 für seine Schuld büssen (eig. es gehe dieserMann mit seiner Schuld zu Grunde).
Oder: „Die Thoren treiben Spott mit Schuld.“ Das ist der-
jenige, der sein Opfer gebracht und keine Sühne erlangt hat. Wassoll er thun? Er gehe zum Stamm Levi, von dem geschriebensteht Mal. 3, 3: „Und er sitzt schmelzend und reinigend das Silberund reinigt die Kinder Levis.“ „Aber zwischen den Redlichen istWohlgefallen“ d. i. der, welcher wegen seiner Sünde ein Opfer mitBekenntniss verbunden dargebracht hat. Zwischen R. Eleasar undR. Jose bar Chanina besteht eine Meinungsverschiedenheit (was esnämlich für Opfer gewesen seien, welche von den Kindern Noachsdargebracht worden). Nach R. Eleasar brachten die Noachiden(Kinder Noachs) Friedensopfer dar, nach R. Jose bar Chanina da-gegen brachten sie Ganzopfer dar. Dagegen wandte aber R.Eleasar dem R. Jose bar Chanina ein: Es heisst doch Gen. 4, 4:„Abel brachte auch von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrenFetten“ d. i. so etwas, was dem Fett verwandt ist. Was verstehtR. Jose bar Chanina darunter? R. Jose bar Chanina versteht dar-unter: ‘piTsniött, von ihren Fetten. Dagegen aber macht R.