Par. VIII. Cap. VI, 18.
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ihm aus. Welches? „Das ist das Opfer Aarons und seiner Söhne.“R. Idi sagte: David sehnte sich nach den Opfern der Fürsten, dassteht auch Ps. 66, 15: „Brandopfer von Mastvieh“ u. s. w. WelchesOpfer wird von Stieren, Widdern und Lämmern dargebracht? Dasist das Opfer der Fürsten, wie es heisst Num. 7, 17: „Und zumFriedensopfer“ u. s. w. R. Jehuda und R. Nachman und dieRabbinen. R. Jehuda sagt: Das Opfer der Fürsten ist vor Gottso beliebt wie das Lied, was die Israeliten am Meere gesungenhaben. Das Lied, welches die Israeliten am Meere gesungen s. Ex.15, 2: „Dieser ist mein Gott, ihn will ich verherrlichen,“ und soheisst es auch (bei dem Opfer der Fürsten) Num. 7, 17: „Das (ht)ist das Opfer Nachschons, des Sohnes Amminadabs.“ R. Nachmansagte: Das Opfer der Fürsten ist vor Gott so beliebt, wie die beidenBundestafeln. Von den beiden Bundestafeln heisst es Ex. 32, 15:„Von dieser und von jener Seite (mm MT 72 ) waren sie beschrieben,“und hier bei dem Opfer der Fürsten heisst es auch: „Dies (~t) istdas Opfer Nachschons, des Sohnes Amminadabs.“ Die Rabbinensagten: Aarons Opfer war vor Gott so beliebt wie das Opfer derFürsten. Bei den Opfern der Fürsten heisst es: „Das (m) ist dasOpfer Nachschons, des Sohnes Amminadabs,“ und hier heisst esauch: „Das (m) ist das Opfer Aarons.“ R. Berachja sagte: AaronsOpfer war vor Gott so beliebt, wie die zwölf Stämme. Warum?Weil das Wort nt in der Zahl 12 hat, denn t ist 7 und rt ist 5.
das Zehntel eines Epha. An dem Tage, wo er gesalbt wird,bringt er ein Zehntel eines Epha. Daraus geht hervor, sagte R. Jo-chanan im Namen des Simeon ben Jehozadok, dass ein Zehnteleines Epha die Priesterweihe Aarons und seiner Söhne aufhalten kann.
feines Mehl als beständiges Speisopfer. Komm undsieh, sagte R. Josua von Sichnin im Namen des R. Levi, wie sehrGott das Geld der Israeliten schont; er sprach zu ihnen: Wer sichverschuldet hat und ein Opfer bringen soll, bringe es vom Rind-vieh: „wenn sein Opfer ein Brandopfer ist,“ und wenn er nichts vomRindvieh findet, so bringe er ein Schaf: „wenn von den Schafen,“und wenn er von Schafen nichts findet, so bringe er von denZiegen: „und wenn von Ziegen,“ und wenn er von den Ziegen nichtsfindet, so bringe er von den Vögeln: „und wenn von Vögeln seineOpfergabe ist,“ und wenn er auch von Vögeln nichts findet, sobringe er „feines Mehl zu einem beständigen Speisopfer,“ und nichtnur das allein, sondern alle Opfer können nicht zur Hälfte gebrachtwerden (d. h. früh und abends eine Hälfte), dieses Opfer aber konntezur Hälfte dargebracht werden (wie es heisst): die Hälfte des-selben am Morgen und die andere Hälfte am Abend, undnicht nur das, sondern wer ein solches bringt, den sieht die Schriftso an, als hätte er ein Opfer von einem Ende der Welt bis zumandern gebracht, wie es Mal. 1, 11 heisst: „Denn von Sonnenaufgangbis zum Sonnenuntergang ist mein Name gross unter den Völkern,allerorten wird geräuchert, dargebracht meinem Namen“ u. s. w.