Par. VII. Cap. VI, 9.
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gethan hat. Was betete Mose für ihn? R. Mana von Schaab undR. Josua von Sichnin sagten im Namen des R. Levi. Vom An-fänge des Buches bis hierher steht Lev. 1, 7: „Und die SöhneAarons sollen anrichten,“ das. V. 5: „Die Söhne Aarons sollensprengen,“ das. V. 8: „Die Söhne Aarons sollen geben.“ Mosesprach nämlich vor Gott: Die Grube ist verhasst (hässlich), ihrWasser aber ist lieblich, du hast dem Holze wegen ihrer KinderEhre erwiesen. Es ist nämlich gelehrt worden: Alle Holzarten vondort sind tauglich für den Altardienst, nur nicht das Holz vomOlivenbaume und Weinstock, und dem Aaron willst du nur -wegenseiner Söhne Ehre erweisen? Darauf antwortete Gott: Bei deinemLeben! um deinetwillen will ich ihn nähern, und nicht nur das,ich will ihn zur Hauptsache und seine Söhne zur Nebensachemachen. Darum heisst es hier: „Befiehl dem Aaron und (dann)seinen Söhnen also.“ Es heisst Ps. 51, 19: „Die Opfer, die Gottgefallen, sind ein zerbrochener Geist“ u. s. w. Hierüber sind Sabdaiben Levi, R. Jose ben Partas und die Rabbinen verschiedenerMeinung. Der Eine sagte: David sprach vor Gott: Ich habe meineLeidenschaft bezwungen und Busse vor dir gethan, nimmst du michin der Busse an, siehe, so erkenne ich, dass mein Sohn Salomoerstehen, das Heiligthum bauen, den Altar errichten und darauf diein der Thora vorgeschriebenen Opfer darbringen wird. Und daswird aus diesem Verse bewiesen: „Die Opfer Gottes sind ein zer-brochener Geist.“ Der andere sagte: Woher lässt sich beweisen,dass derjenige, welcher Busse thut, so angesehen wird, als wenn ernach Jerusalem hinaufgegangen wäre und daselbst den Tempelerbaut, den Altar errichtet und die in der Thora vorgeschriebenenOpfer dargebracht hätte? Aus jenem Verse: „Die Opfer Gottessind ein zerbrochener Geist.“ Die Rabbinen sagen: Woher lässtsich beweisen, dass der Vorbeter (wenn er vor das Betpult tritt) desTempeldienstes und der Opfer erwähnen und sich dabei verbeugenmuss? Aus dieser Beracha: Möge es dir gefallen, unser Gott, baldin Zion zu thronen, dass deine Kinder dir dort dienen! Das findetauch eine Stütze in jenem Verse: „Die Opfer Gottes sind ein zer-brochener Geist.“ R. Abba bar Judan sagte: Alles was Gott amThiere verworfen hat, hat er am Menschen für tauglich erklärt.Am Thiere hat er die Felle, das Zerbrochene, Zerrissene und mitBlattern Behaftete verworfen und am Menschen hat er das ge-brochene und zerstossene Herz für tauglich erklärt. R. Alexandrisagte: Wenn der gemeine Mensch sich zerbrochener Gefasse (Ge-räthe) bedient, so gereicht es ihm zur Schande, aber Gott liebt dasBedienen mit zerbrochenen Gefässen, wie es-heisst Ps. 34, 19: „Naheist der Ewige den gebrochenen Herzen“ vergl. Ps. 147, 3: „Er heiltdie gebrochenen Herzen,“ desgl. Jes, 57, 15. „Hoch throne ich undbin auch bei dem zerschlagenen und gebeugten Gemüthe,“ undobigen Vers: „Die Opfer Gottes sind ein zerbrochenes Herz.“R. Abba bar Judan im Namen des R. Juda bar Rab Simon sagte: