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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. V. Cap. V, 3.

sagt ist:Eure Sünden hindern solches u. s. w. Es heisst Hi.34, 29:Und verbirgt er sein Antlitz, wer erblickt ihn? d. i. alsGott sein Antlitz vor ihnen verbarg, sprachen sie: Du hast nichtrecht gethan! Aber in Folge dieses Verbergens des göttlichenAntlitzes kam nun Sancherib über sie, wie es heisst Jes. 36, 1:Undes geschah im vierzehnten Regierungsjahr des Königs Chiskiau. s. w. Was heisst:oizjsm, er eroberte? R. Abba bar Kahanasagte im Namen des R. Samuel bar Nachman: Drei (schwere) Ge-richtsbeschlüsse waren es, die an diesem Tage besiegelt wurden,1) es wurde besiegelt der Gerichtsbeschluss über die zehn Stämme,dass sie in die Hand Sancheribs fallen sollten, 2) es wurde besiegeltder Gerichtsbeschluss über Sancherib, dass er in die Hand Chiskiasfallen sollte, und 3) es wurde besiegelt der Gerichtsbeschluss überUsia, dass er durch Aussatz bestraft werden sollte.Und überVolk und Mensch zumal. wa geht auf Sancherib, wie es heisstJoel 1, 6:Denn ein Volk zog über mein Land, ü"in, Mensch

geht auf Israel, wie es heisst Ezech. 34, 31:Ihr aber meineSchafe, die Schafe meiner Weide, seid Menschen (QN). Und unterfr ist der König Usia zu verstehen, der mit Aussatz geschlagenworden ist, wie es heisst 2. Chron. 26, 21:Und Usia, der König,war aussätzig bis zum Tage seines Todes. Nicht wie die Gerichtevon Fleisch und Blut sind die Gerichte Gottes. Ein König vonFleisch und Blut nimmt Partei für eine Gesammtheit, nicht aber füreinen einzelnen, aber hier heisst es von Gott:Wenn der gesalbtePriester sündigt ... so bringe er einen Farren dar. Lev. 4,13:Wenn die ganze Gemeinde Israels ein Versehen begeht ... sobringe das Volk einen jungen Farren dar. Es heisst Prov. 18, 16:Geschenke verschaffen dem Menschen weiten Raum. R. Elieser,R. Josua und R. Akiba gingen einmal nach der Umgegend vonAntiochien, um Beiträge für die Gelehrten einzusammeln. Dort warein Mann, Abba Judan genannt, welcher sehr gern freigebig war.Einmal war er in seinem Vermögen herabgekommen, er sah dieRabbinen daselbst (in seinem Orte) und sein Mitleid -wurde erregt.Er ging zu seinem Weibe, welches ihn fragte: Warum siehst du sokränklich aus? Er antwortete ihr: Die Rabbinen sind hier und ichweiss nicht, was zu thun ist (was ich thun soll). Sein Weib,welches noch wohlthätiger als er war, stellte ihm vor, es ist unsnur noch jenes Feld übrig geblieben, geh und verkaufe die Hälftedavon und gieb ihnen. Der Mann ging und verkaufte die Hälfteund gab ihnen (den Erlös). Da beteten die Rabbinen für ihn: Gottmöge dir deinen Mangel ersetzen (d. i. Gott fülle, was dir fehlt).Nach einigen Tagen ging er, um die verbliebene Hälfte seinesFeldes zu pflügen. Als er so pflügte, that sich die Erde vor ihmauf, seine Kuh stürzte hinein und brach ein Bein. Als er hinab-stieg, um sie heraufzuholen, da erleuchtete Gott seine Augen under fand einen Schatz. Da sprach er: Diesen Fund habe ich demzerbrochenen Fusse meiner Kuh zu danken. Als unsere Rabbinen