Par. V. Cap. V, 3.
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dass meine Mutter meine Nabelschnur nicht abgeschnitten hat, dennhätte sie es gethan, so hätte es dir das Leben gekostet, um zu er-füllen, was geschrieben steht Hi. 21, 9: „Ihre Häuser Friede, ohneFurcht“ d. i. vor den bösen Geistern. „Und Gottes Ruthe kommt nichtüber sie,“ nämlich hinsichtlich der Leiden. Und wenn er seinAntlitz verbirgt, wer spricht zu ihm: Du thust nicht Recht? Undwann hat er sein Antlitz vor ihnen verborgen? Als er die Fluthüber sie brachte s. Gen. 7, 23: „Und es ward vertilgt jeglichesWesen.“ „Ueber Volk und über Menschen.“ „Volk (■na)“ gehtauf das Geschlecht der Fluth, „Mensch (dntt)“ geht auf Noach,.einer (nrr) d. i. er sollte seine Welt von einem Menschen stellen.Oder “rp will sagen: Er sollte seine Welt von einer Nation stellen.Oder: „Er ruht, wer will verdammen?“ d. i. er gab Ruhe (Glück)den Sodomiten, wer kommt und erklärt sie für schuldig? Undwelche Ruhe hat er ihnen gegeben? S. Hi. 28, 5: „Ein Land, auswelchem Brot hervorkommt,“ V. 6: „Einen Ort des Sapphirs“ (d. i.einen Ort, der Saphir enthält); das. V. 7: „Ein Weg, den noch keinRaubvogel kennt.“ R. Levi sagte im Namen des R. Jochanan:Er ist der Wiedehopf, der seine Speise in einer Entfernung vonachtzehn Mil sieht. Und wie viel beträgt eine Perusa (Parasange)?Nach R. Me'ir zwei Handbreiten, nach R. Jehuda nur eine Hand-breite, nach R. Josse zwei oder drei Finger. Wenn er auf einemder Bäume von Sodom stand, konnte er vor der Stärke der Bäumenicht auf den Boden blicken. „Ort des Sapphirs.“ Wenn einer vonihnen zum Gärtner ging und er gab ihm für einen Assar Gemüse,,fand er Goldstaub darin, wie es heisst das.: „Und Goldstaub ist ihm.“Als sie (die Menschen) sprachen s. das. 21, 15: „Wer ist der All-mächtige, dass wir ihm dienen sollen,“ das. 34, 29: „Verbarg erdas Antlitz, wer erblickte ihn?“ d. i. als er sein Antlitz vor ihnenverbarg, wer wollte da sprechen: Du thust nicht recht? Wodurch,
verbarg er sein Antlitz vor ihnen? Er liess Schwefel und Feuerauf sie regnen s. Gen. 19, 24: „Und der Ewige liess auf Sodomregnen Schwefel und Feuer.“
Oder: „Er liess ruhen“ d. i. er gab ein ruhiges Loos denzehn Stämmen, wer wollte kommen und sie für schuldig erklären?Und welche Ruhe gab er ihnen? S. Am. 6, 1: „Wehe den Sorg-losen in Zion“ d. i. der Stamm Jehuda und Benjamin; „die davertrauen auf den Berg Samarias“ d. s. die zehn Stämme; „dieVornehmen des Ersten der Völker,“ weil sie von zwei Häupternder Völker kamen, von Schern und von Eber. Wenn sie in Frieden(ungestört) dasitzen und essen und trinken und sich berauschen undmit unanständigen Dingen sich zu thun machen, was sprechen sie dann?Wer war so klug wie Bileam? wer so reich wie Haman? wer sostark wie Goliath? Dann kommen aber die vom Hause Israelsund sprechen zu ihnen: War Achitophel kein Weiser? Korach keinReicher? Simson kein Held? Das. V. 2: „Zieht hin nach Kalnehund seht“ d. i. Ktesiphon, „und geht von da nach den grossen