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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Note 10.

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8'2I1» L'I>»1» ll'21 '1' 181 >11,1 LI'11 ... 11v°,12 1°,^11 82» >°,2» ... L"PI L'821'. . . 1111 1W8 °,2» L'I2I L1°, 11,2°, II 1°,1I2 LI» 122' 8°, '2 1»8°, 1°,81 L'1212 L822PVP, 1111 8°>!2 '» 11» '2 L1»82 ;.1»'P2 P1'°,V2 11121°, L'L-I1 °,2 °,p L'1211 121 82' «2

'121 2 > 1'81 1112 1 V 8 » 1'21 P 122 . Dieselbe Klage stimmte auch Salomo Alamiein halbes Jahrhundert vorher an, daß die spanischen Juden, selbst die ärmeren,lieber ihren Kindern das geringste Handwerk lehren lassen, als sie in das Lchr-hans cinzuführcn (lAAsröt Irn-LInsnr p. 30): L1°,2 L1'»21 2>°,1I» L'111'1 '1'12V12»2ib 118' 8°,I iip' 8°, ll'biim L'pm '2 .11111 1122 °,'8i2i°, 1201 8'ii .pi°, ll'»' in

112 ' »11°,2I1 Lllbl »'»211 1811 LP11 11 »1 118121 .... 11111 128°,» 1'122 L1»2» 1 P 12 1181 °, 11111 1'122 llll» 2 i» L 1 I 2182 V 1 V 11 I 2 L 1»2 L» 21 °,. Auf die Judenanderer Länder paßt die Schilderung dieser Zustände keineswegs.

Die Gcsammthaltung der Schrift weist nur auf Spanien hin. Nur aufdiesem Boden war Spielraum für so kühne Angriffe. In Italien fanden sichschwerlich dankbare Leser für solche ketzerische Acußerungcn. Ahron Alrabi,dem der Herausgeber die Autorschaft vindicircn möchte, war vielleicht selbstSpanier (Schwiegersohn des Mose Gabbai) und arbeitete als vagabundircndcrSchriftsteller gar nicht für italienische Juden allein. Angriffe auf die Sophi-stereien des Pilpul, welche der Schrift ganz besonders als Zielscheibe dienen,hat auch Salomo Alami ungeschcnt ausgesprochen (daselbst x. 26): 02 b 1112 nb

1'1» II ILM 1112 1» ,1'1L» 1! 1°»2 1112 1» . . . L"21181 L'PO81 ll'L111 2'111°, PI

Libii 11 °»°, lli '1 18 vmiib VW8' ! 2 ' 22 V 'IIP °,p . . . . Dieselbe Klage ertönteauch ans demselben Lande von einem anderen Satiriker und von den Kabba-listen, vcrgl. oben S. 455. Mit einem Worte, alle Momente sprechen fürSpanien und kein einziges für Italien oder ein anderes Land.

10 .

Zahl der jüdischen Mewohner des spanischen Kauptlandesin verschiedenen Zeilen.

Die Zahl der jüdischen Bevölkerung, besonders in Castilicn, hat man bisheraus zwei Quellen ungefähr berechnet, ans Steuer rollen, welche aus zweiverschiedenen Zeiten die Abgaben der Gemeinden an die königliche Kasse in denBisthümcrn und Städten beziffern, und aus denBcrichten über die Zahl derAusgewiesencn im Jahre 1492. Danach hat man angenommen, daß imJahre 1290 ungefähr 800000 Juden in Castilicn gewohnt haben, und daß 1492etwa 300000 ausgcwicscn wurden. Diesen Calcül hat Herr Isidor Locberschüttert und eine andere Wahrscheinlichkeits-Berechnung ausgestellt, wonachdie hohen Zahlen bedeutend herabgedrückt werden (Lsvus des lÄnäss juivss,Jahrgang XIV, p. 161183). Da ich selbst, wenn auch ohne Kenntnis; einerneu entdeckten Stcuerrollc in den früheren Ausgaben den Calcül nach den be-kannten Rollen zu Grunde gelegt habe, so bin ich genöthigt, die Zuverlässigkeitdesselben zu beweisen, die Einwürfe dagegen abzuwcisen und thcilweise auchmeine Angaben von früher zu berichtigen. Damit der Leser sich ein selbst-ständiges llrthcil über dieses Thema bilden könne, will ich die Natur derQuellen beleuchten und in einer Tabelle die Listen der ziffernmäßigen Löstenübersichtlich darstellen.