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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Geschichte der Juden.

b. Mc schult am'), wie sich der Commentator nennt, war zugleich der Verfasser.Um aber wegen seiner scharfen Polemik gegen das bestehende Judcnthum An-fechtungen zu entgehen, verhüllt er im Texte seinen Namen und entschuldigtsich im Eingänge zum Commcntar, daß er die skeptischen Ansichten des Verfassersnicht theile. Nur durch die Identität des Verfassers und des Commentatorsist es erklärlich, wie so der Letztere im Stande war, hinter die verschleiertenGedanken des Textes zu kommen und Alles, sogar die Wahl der fingirten Eigen-namen, erklären zu können. Der Name des Verfassers wäre damit gefunden.

Das Vaterland desselben kann nur, wie Schorr richtig vcrmuthct hat,Spanien gewesen sein. Gleich im Anfänge spricht er von massenhaftenZwangstaufen der Juden und auch davon, daß einige Ncuchristcn feindseliggegen ihre Stamm- und Rcligionsgenossen auftratcn (x. 180 ): ,1)22°, p2) »pn

21-)'P PN 111p -2'!I>'> ,21-2,-11 i>p 2'°,P2 11,21 i)-)-p°, 2i-°,-22 -ti'2)°,i 2')12°, mp' 212

12°,, eine sehr geistreiche Anspielung ans die Tonsur, welche den jüdischenZwangstäuflingen aufgcnöthigt wurde. Die Satire erwähnt, daß vieleNcuchristen nur mit der Zunge das Christcnthum bekennen, im Herzen aberInden bleiben, d. h. die Marrancn: 12pv -i-n>-2 -i°, 11-12 L"-i i°,->- i,22 2;,

2 21 PN PN, >1218 1-221 2)12,°!, 2.11°,) °,IP 21-°,p INN PN ,1-12 11 2 p °! II °!-1121 2'111' 2-22 2-P1I- 2)--1 21>1 2)1 P11 212 1P1- 212 P1112 2'11p°, 1°!N2 2'H1 .111

1 P 1 '°,N 2 2'2'1!1°, 1)°, 1221). Sic bemerkt, daß eine weit größere Zahl Treu-gcbliebcncr, als die der Convcrtitcn, das Jndcnthum mit Gefährdung ihresLebens standhaft bekundet hat: ,,2-p2i 1 x 2 °, 22°, ;iii 2 '1 -2 in 112p iin °,2 nni

I1112P2 21)°, 112) -1°, 2°,)1 gn 12--1 i>N1v' >si>n 11NN1 12--1P1 1P2°, 112 1112 m

inb 2)iin°,n gni. Man kann in diesen Zügen die massenhaften Zwangstaufenvon 1391 und 1412 gar nicht verkennen. Der Verfasser scheint aus Autopsiezu sprechen. Sein spanisches Vaterland verräth sich auch durch einige Wörterim Commcntar die Identität beider vorausgesetzt. S. 202 werden einigeanatomische Ausdrücke des Textes erläutert und einige Fremdwörter, diespanisch klingen, bcigcfügt. Ein Knochen, das Schiffchen, genannt: n-i Dwon,pi>n i°,pinn) nip)i 11m in°, nüp. Das entspricht dem spanischen Wortenavieliuslo, während es italienisch navioslln lautet und ganz andershebräisch wicdergcgeben werden müßte. Fünf zusammenhängende Knochen,welche anatomisch als der Kamm bezeichnet werden, 11,2-2 .. np,2i .. 1122p '1p'2's i"pin nipii >2122, es ist wohl ein Druckfehler für -)-2 spanisch xsius,Kamm. S. 203 spricht er von der Sopranstimme und erklärt sic durch1-11210, d. h. soVsran spanisch: ,p°,2 1-112,2 ,-11)2)2 2pi °,2 12); im Italie-nischen lautet es: soxorano. Ein Fremdwort ip°,2 12-21 ist mir nicht er-klärlich. Es folgt also daraus, daß der Commentator ein Spanier war, folglichauch der Verfasser.

Noch ein Moment spricht für Spanien als Vaterland dieser Schrift. S. 194constatirt sic in witzigen Wendungen, wie die Wissenschaft und auch das Talmud-stndinm darnicdcrliegen oder nur betrieben werden, um einen Namen zu erlangenund eine gute Partie zu erhaschen: iniii 2iii> 2-1211 p2p2 12p pip°, 1,11 ^11 1221

-1P)2 2P2 -12 -1°,1I 12 2-P21P 2,-1 1--22- -l^v 1p ,1)22 p>)21 1221°, 1-1 1°,P111 2P2I21-)2p 211- 1L'-12> .11-1 1112 212)12 822i> 111 21^ p-1 12,-1 2-°,112 22111 °,-HV- -)2

1-1'L' °,.S P')1°, 212 11P22- -2 -1°,,! 2-2-1121 221P2 11-)' ,11-1 21P22 11-1 1-2P1°, 1111

') Der Herausgeber vcrmuthct, der Commentator sei Joseph Jbn-Schcm-Tob, Verfasser des -i 1122 gewesen; allein dieser war 1468 bereits todt, dasein Sohn Schem-Tob bereits in dieser Zeit schriftstcllerte (0. S. 160 , 220 ).