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Geschichte der Juden.
Durch die talmudischc Interpretier! seien die Juden förmlich den talmu-dischcn Weisen preisgegcbcu, indem sic neue Zusätze zum göttlichen Gesetz gemachthätten (das. Bl. 203r): 1 ->' 21>1 2 ' 11 °> 2,1 01-2 !2'H2N7I 12-p 7M .INI 12711281 , 1 'ill 7,7181711 V 8 7,7181 -'riu:» b 22 ir-p p> . . . obiur, o'iwsov ll"ip,i bp isri mbi vipT, bp binvN 22 > nun 2 - 121,1 bov 1121 8b 711281 21-2 iiniov 2 '-i 8 i 'riivvvb riillv-v wp 21 b11-2 I 1 ' 8 V 128 1 V 22 p» imbi 1111 b ir^uv n! Ebenso ^nnn 71 t>: !.i8i bx 2 - 2 ir> ivnr
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Ucber eine lange talmudischc Discussion im Tractat Ussnollim Anfang, überdie Bedeutung des Wortes iw- als „Licht- und als Lichtanzündczeit", „Nacht-eintritt") äußert sich Luna (x. 68) mit eben so viel Unwissenheit, wie Arroganzim Ausdrucke: 8bi 118 81 p 2,-1 , 1 " 2 P 1 PI- 8b ->-8 P-PII 812-122 ii- 8 I 112 , nnnm2 -bli 2 2-12121 112112 111222 nninn iw- 12 - 12 b, . . ib-bi. Solche grasse Wendungenbald gegen den Inhalt und bald gegen die Jnterprctationsweise des Talmudziehen sich durch beide kabbalistische Schriften! An einer Stelle nennt derBcrfasser (Luna x. 49 a dis) den Talmud geradezu einen Schwär in den Ein-gcweiden, den man ausschneiden müsse, um einen gesunden Zustand herbci-zuführcn: 18121 2 ib P 81 2 -N 22 ibpii 2 -P 22 1 PI 2 122 H 2 biil!' 'b 1128 !!» 171 -,. 8-121 2 ,p 2 mibi 2 L -2 uppb ip, 2 i isiw vp 2 b 8b auAber nicht blos gegen den Talmud verfahren diese beiden kabbalistischenSchriften destructiv und schonungslos kritisch, sondern auch gegen das biblischeJudcnthum selbst. Auch hierbei bedienen sic sich der allerhcrbsten Ausdrucks-Weise. Das Gebot, Schaufädcn anzulcgen, nennt L.-ruu (x. 47 o), wenn cs auchvon Gott stamme, nach oberflächlicher Betrachtung, ein blödsinniges Thun:
(ii) b2 1-2-2 1-iib, b-11 112-pbi ib2i 2-11 1» I2bi 112-2 12-2P2 ,1"2P1 1-112 -82
o"--w -2 1122 811 21 P 2 b 22 -L -1 1-2 8 , 1 . In der Einleitung zu lvkwu (x. 14ck f.)kommt ein langer Dialog zwischen Jbu-Gedor und seinem Sohne Kana vor,worin das Thema besprochen wird, ob das ganze Judcnthum außerhalb Palä-stina's, d. h. in der Diaspora noch verbindlich sei. Kana behauptet, die Ver-bindlichkeit habe mit der Ausweisung des jüdischen Stammes aus dem heiligenLande vollständig und dem ganzen Umfange nach aufgehört: 1 - 2,8 ,b -1128
-b.8L-8, .118 2'1122, 2-1,22 1-I8b P112 b28 2-p I21P21 1-21 buie» P182 1,221V
P181 111-112, 1,222 2--11 PV811 P18 bv 111-112 12P1 1221 ,21 ,122V 12p -1P'1,1,
ib-22b ,71117!,-, 112 b .11 -221 ,ib ,18-2 ,ibv2b ;2 au l-12 -b 128.?8b 18 ,8ipv'
11112 18, Ivp 8b -o LL-,2 ,1'UI -b >N1LU . . . Iir 17,8 111 ll'111 11111 Ml'11,1 1111°1011 .... 11'ix IU'71 7I11N 8^1 Llpll ^1» 7>1L>1N1 81^1 1'NV^I m^llTI 1>,1' 8"lv PI 11'N
ll'1118 '1-11 lllp^l bll' 1'8 1N8 IIP -2 ll°181'IV 1P (7I12V2) W2"7I L1'8 lllpr: . Derletzte Passus erinnert an den ncutcstamcntlichcn Satz: „Man könne nicht zweienHerren dienen". Das ist übrigens die einzige Rücksichtnahme in diesen kabba-listischen Schriften auf die Evangelien. Diejenigen christlichen Gelehrten, welchein I'eliu die Bestätigung christlicher Dogmen finden wollten, haben sich gewaltiggeirrt. Der Beweis von dem Schreiben des göttlichen Namens mit drei ' fürdie Trinität ist gar zu einfältig; das war früher die übliche Abkürzungsweisc,vcrgl. Rsspp. David Jbn-Abi Simra I. (oder III) Ho. 206: ap,i ii.iiv , 1 » bp
.0V7, 21P22 p"1>' '1 21712b
*) Vergleiche über die glückliche Erklärung dieses Wortes aus lateinischenund griechischen Parallelen M. Sachs, Beiträge zur Sprach- und Alterthums-forschnng.