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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Note 8.

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das Buch Laus, dagegen citircn, sind Elia Misrachi (gcst. zwischen 1525 und1527 , in dessen Rsspp. Ko. I) und David Jbn-Abi Simra (,"222 gcst. nachoder um 1570 , Ksspx.. Kivorno Ko. 55 ); aber der letztere verwirft zu-gleich dessen Autorität: ,o2',ii>n ',n 2,1221 21U32 bp 22,22 ->->22 nu,22V w 2p -w«

2M2.22 22-v i 23 ne, »wob uni W223.2 5 p. Nach ihnen bezeugt Kana der KabbalistJoseph Karo im c>2i> 2'2 zu Oraob Obajinr Ko. 61 . Das ist wohl

Beweis genug, daß der Verfasser der beiden kabbalistischen Schriften keine alteAutorität ist.

Den Verfasser nennen einige Autoren Abigedor, und Spätere haben

daraus gar Abigedor Kara gemacht; vergl. Asula't a. a. O. Artikel 2n'2s.Allein sic ließen sich sämmtlich durch die Oberfläche täuschen. Der Name 'nui) oder in; pn ist ein allegorischer und soll bedeuten, der Mann, welcherdie Risse, d. h. kritische Einwürfe gegen die Gebote des Judenthums, wieder-hcrstcllt, gleich 2222 5 p 2 . So in Kana. I'oei^Ie x>. 6 b, 16 b (bis): >121 22ni2n 22122 2 22 2 5 >'2 2122 pn, p. 11 ä unten: 22,22 112 2wn 2:12 pn '222 nbm.Der Verfasser ist unbekannt, wie die Verfasser vieler Pseudo-epigraphischcrSchriften. Was das Vaterland betrifft, so kann ich Jellinek nicht zustimmen, daßes Italien oder Griechenland gewesen wäre, weil die Begründung gar zu schwacherscheint:denn nur in diesen Ländern konnte sich ein so fanatischer AnhängerAbulafia's herausbildcn". Muß denn der Verfasser ein Anhänger diesesSchwärmers gewesen sein, wenn er mindestens 150 Jahre später dessen Schriftengelesen und sich unter vielem Andern Manches daraus ungeeignet hat? Nein,in diesen Ländern kann sich der Verfasser des Kana und Lelia nicht gebildethaben, weil die Juden dieser Länder nicht alle jene Phasen durchgemacht hatten,um zu einer so kühnen antitalmudischcn Kritik zu gelangen. Nur Spanien, wozugleich die Kabbala und die Skepsis heimisch waren, vermochte solche Produk-tionen hervorzubringcn. Nur hier, wo im Contact der Geister, der konfessionellenControvcrsen und Disputationen die Dinge beim rechten Namen genannt unddie verhüllenden Schleier von der einen oder der andern Seite entfernt wurden,nur hier konnte sich eine so rücksichtslose Kritik geltend machen.

Auf Spanien weisen auch viele Momente in diesen kabbalistischen Schriftenhin. Schon die Bezeichnung des Namens der einen Figur mit 2122 pn, welcherin Kana konstant festgehaltcn ist, neben 2,2.1 wn in Lolia, spricht dafür, daßder Verfasser ein Spanier war, wo nach arabischem Muster die Formen wnund >2tt, spanisch: ^.von und Kvi, pronaisous im Gebrauche waren. AufSpanien allein paßt die Voraussetzung in Kana (p. 16 a), daß die Judendurch Uebertritt zum Christcnthum sich Ansehen und Macht erworben und fremdeFrauen gcheirathct haben: 22b pnvii N21 25^331 212^3 02b niipb L'ivnev? 12212,'222 2M. I'ölia klagt seine Zeitgenossen an, daß sic Wein, von Mohamme-danern bereitet, tränken und meinten, solcher sei talmudisch nicht verboten(Bl. 278 r nach dem Kirchheim'schcn Codex): 5 np 3 s> 23,5 2222 2222 inu 3 22m12223 wn. Verkehr von Juden mit Mohammedanern gab cs damals in Europanur in Spanien, allerdings auch in der Bcrberei und im Orient, aber an dieseLänder ist dabei nicht zu denken. Der Verfasser erhebt Klagen gegen seineZeitgenossen, daß sic sich in ihrer Schlemmerei über Gebote des Judenthumsleichtsinnig hinwegsctzen (Kana, x. 113 0): . . . 2'ipb2 '22 2'2pi>2 P2N2 ' 3 p 22b ',

2N1 . 2'N2' 22'N 222231 2SN3 NU' 2L'N 2P 2'2IM o'boinl 22n5 212122 212122 2'2L>1'

.223p 23IV1 22'2'2 2,223 ;l2L'21 .223 22' 12'12" n5 2132 122 ;"1 2^22 2!V2 22 b 1N'2'

Er rügt an manchen Rabbincn, daß sie sich sogar über talmudische Aussprüchelustig machen, Vieles für müßige Träume ausgebcn und wenig gewissenhaft in

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