Note 7.
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1) Elia Kapsali's Corrcspondcnt, Joseph b. Salomo Taytasak (so ortho-
graphirt Jmanucl Aboab diesen spanischen Stammnamen) aus Constantinopel.Es hat zwei Zeitgenossen desselben Namens und des gleichen Vaternamensdamals gegeben, den einen in Constantinopel und den andern in Salonichi.Beide nennt Salomo Athias in seiner Einleitung zum Psalmen-Commcntar(Venedig 1549). Von dem Erstern sagte er: 2 > 22'22 „12 '2 ' 2 : 201 p pinm
P22'N2 -10,' '2 -Hv-1 20-12 222-1 222 'P2, ll-2 22^1, und vom zweiten: 'P',,^L'2
->2,' '2 2I2NN 2S2 22-N2 2'--v 2'0 2,2, N-12'2-, 222 22, P^2'N2 2 2 2 '2
.p- 2 '-! 2 . Der Letztere kommt öfter in zeitgenössischen Rcsponscn
vor und stand mit dem Schwärmer Salomo Molcho in Verbindung. Dieserhat sich auch für Benjamin Secb's Entscheidung gegen die anmaßenden Nörge-leien des David Corfu ausgesprochen (Uespx. Uenjawiu 8sed, No. 7—9).Der Erstcre dagegen, I. Taytasak aus Constantinopel, sollte gewonnen werden,gegen Benjamin Sccb und für David ein Votum abzugcben.
2) Von Menahem dcl Mcdigo war bereits oben die Rede.
3) Elia Misrachi ist eine bekannte Persönlichkeit.
4) Ucber Juda Mcnz vcrgl. o. S. 429.
5) Jakob Margoles, der, wie oben angegeben, noch vor 1492 starb,
kommt in einer deutschen Urkunde vom Kaiser Friedrich vor. Im Novbr. 1487crtheilte Kaiser Friedrich einigen Juden von Ulm Privilegien, unter anderem,daß sic nur von Jakob Margoles, Hochmeister von Nürnberg, undvon dem in Nördlingen gerichtlich belangt werden dürsten (Wiener Regesten I.No. 126). Nach welcher Quelle Zunz Jakob Margoles zum Rabbincn von Wormsmachte (zur Literatur S. 198), weiß ich nicht. Daß es gleichzeitig zwei als Auto-rität anerkannte Rabbincn desselben Namens gegeben haben soll, von denen dereine in Nürnberg und der andere in Rcgensburg seinen Sitz gehabt hätte, wieWiener behauptet hat (Frankel, Monatsschrift, 1868, S. 345s.), ist ganz un-möglich. Denn die Zeitgenossen, welche schlechtweg einen Gewährsmann 222.2^:22 2p-', 2"222 2,2:2 citiren, hätten doch differenzircn müssen, ob sie damitden Nürnberger oder den Regensburger gemeint haben. Der Jakob Margoles,welcher von Elia Kapsali 2,22 ini: genannt und von Joseph Kolon, Mose Mcnzund Juda Menz als Autorität bezeichnet wird und vor 1492 gestorben ist, warunstreitig aus Nürnberg. Sein Ansehen bei den zeitgenössischen Rabbincnberuhte wohl darauf, daß er eine Sammlung der Bestimmungen über Ehe-lösungcn veranstaltet hatte. Und so ist gewiß dieser der Verfasser der 22022H-11 welche sein Sohn gesammelt und vermehrt hat (6oäex IlocU.
No. 20l0.g, geschrieben 1452): 2,2-, 'i 2 ,pi> 222 '2, pH . . -1,2m 2 p°H 22-2 >22-2: p2, 2 ' 2222 --I2 P-2-2L' 1^2 r,H:22 2p-> '222 1M22 '2N . (Ein anderer Codex, ge-schrieben 1539, No. 802). Sein 2 uH-i 220 ist als zu Anhang Tnr III edirt. Auchdie ü'uipp zur Auslegung der Bibel (Ooä. LocU. No. 2287, 11U) gehören wohldemselben an. In Rcgensburg lebte allerdings ein Talmudist Jakob Margoles,der aber nur dadurch bekannt ist, daß sein Sohn sich getauft hat, den NamenAntonius Margalitha annahm und in einer Schrift: „Der ganze jüdischeGlaube" das rabbinischc Judenthum verlästerte (in dieser Schrift nennt erseinen Vater als Rabbiner von Rcgensburg), daß sich Reuchlin an diesen Margolesgewendet hat, ihm kabbalistische Schriften zu verschaffen, und daß er daraufeine Antwort erthcilt hat. Ich muß allerdings meine Angabe in den früherenAusgaben berichtigen, als wenn . Reuchlin mit Jakob Margoles in Nürnbergcorrespondirt hätte, da er ihn priinns UndaLornw llaUodonsnois nannte.Dieser Regensburger hat noch zwischen 1499 und 1512 gelebt, wie Wiener