Note 6.
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.. rmu» bui ll ',1 bu lii'snii rn-rori. Es sei mehr denn zehn Jahre, seitdemsich die Nachricht von diesem unmenschlichen Befehl verbreitet hat (das.): bs nuinribu 1'VS UM"! p 'wv» s»um .?>:» .11 »PS 111 ' 11V ll'isi IM II UPS» I^IUo^»ii' mb» iu ibu» iisub »in pui us pui uur pu . . . (?) iuiui 112 ius 's.
Aufschluß über dieses Verbot, die Juden nach Palästina auswandern zulassen, und über die Zeit seines Erlasses giebt ein anderes interessantes Send-schreiben, welches erst jüngsthin veröffentlicht wurde. Im Besitze des HerrnUri Günzburg in Paris befinden sich nämlich zwei Briefe des bekanntenObadja da Bcrtinoro, die Neubauer im Jahrbuche des Litcraturvercinsedirt und übersetzt hat (von S. 195 ff.). Den ersten Brief hat der Verfasseran seinen Vater gerichtet und dadirt 8. Ellul 5248 — 1488, und den zweitenan seinen Bruder von dem darauf folgenden Jahre, 27. Ellul 1489. DieEchtheit der Obadjanischcn Briese ist unzweifelhaft. Der Inhalt ist durchweghistorisch gehalten. Manches darin, wie über die Zustände Jerusalems, wirdauch anderweitig von Israel Jsserlein und Joseph Kolon bezeugt (vcrgl.oben Seite 278 ff.). Bezeugt wird eins dieser beiden Sendschreiben vonAsulai s. v. 1W»IS1 »ISS I'IMV 'i p. 46a: p"ixs i'isiv U'si ni»» sisi p».is »ins p'si 'ss . . . iisvi i»is bss iv'i' na »'» iu ross pivi >i>uii usub sb»ii'
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N"S 1 i:»s N'N. Factum und Datum sind also unzweifclbar.
Nun kommt im ersten Briefe des Obadja da Bcrtinoro folgender Berichtvor (x. 219). Die Franciskaner, welche damals eine Kirche oder Kapelle beiden Königsgräbcrn hatten, besaßen früher auch die sogenannten Königs-gräbcr. Ein deutscher Jude wollte sic aber vom Sultan an sich kaufen,gcrieth aber dadurch in einen Streit mit den Franciskanern. Zuletzt brachtensic die Mohammedaner an sich. Als die Nachricht davon, daß durch die Judenuus christlichen Ländern die Königsgräbcr den Christen entzogen worden waren,nach Europa gelangte, beschlossen die Vcnctianer, keinen Juden durch ihrGebiet (und auf ihren Schiffen) »ach Jerusalem reisen zu lassen. Gegenwärtigaber, bemerkt Obadja, ist dieser Befehl aufgehoben, und es kommen jedesJahr auf venctianischcn Schiffen und selbst mit christlichen Pilgern Juden inJerusalem an; denn cs ist die kürzeste und sicherste Route (über Venedig nachdem heiligen Lande). „Hätte ich das gewußt, so würde ich denselben Wegeingcschlagcn und nicht eine so lange Zeit auf Umwegen zugcbracht haben;denn in vierzig Tagen fahren die Schiffe von Venedig bis hierher": iss»m
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Dieser Bericht giebt nun Licht für das Sendschreiben des Isaak Zarfati.Als Obadja da Bcrtinoro seine palästinensische Reise antrat, kvislesv 1486,bestand noch das Verbot, daß die Juden nicht auf venctianischcn Schiffen zurAuswanderung nach Palästina auf dem kürzesten Wege zugelasscn werdensollten, oder er glaubte cs noch in Kraft. Daher machte er den Umweg übcr-Neapel, Sicilicn, Nhodus und Alexandrien. Als er aber in Jerusalem an-gckommcn war (Nissan 1488), erfuhr er, daß das Verbot bereits aufgehoben