Note 5.
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XN 22 >"in Schwerlich hat auch Jsscrlcin 1474 noch gelebt.
Auch erzählt Bruna, daß er nur 18 Tage im Thurm zugcbracht habe, währender 1474, nach den Urkunden bei Gemeiner, jedenfalls über einen Monatim Kerker zugcbracht hat. Jene Einkerkerung Bruna's durch den Kaiser(m^) muß also verschieden sein von der durch den Rath, gegen welche derKaiser so energisch protcstirt hat. Die im Schreiben wegen der BingerSynode erwähnte Noth Bruna's kann also nur zwischen 1456—1458 statt-gesunden haben.
Die Zeit der Binger Synode kann auch noch durch ein anderes Momentpräcisirt werden. Jsscrlcin ermahnt in seinem Schreiben an Scligmann, denFrieden und die Eintracht nicht zu stören, weil ihm jüngstens geschriebenworden sei, daß den rheinischen Gemeinden Gefahren drohen. In einer räthscl-haftcn Sprache drückt sich Jsscrlcin darüber aus: „In die Schutzmaucr, welchebis dahin die dortigen Juden umgeben hat, habe der Bischof von Mainz an vierSeiten Risse gebracht, sodaß die ganze Mauer erschüttert sei": 212 ?i' 2-22 22 b,'liubiao 2221222 ix 2'22 22 b 2 22,2122 212122 12 22 -> pxnv ^ 1 > 12!2 22 p 2 'b 202 z.plbn 2°)2 2'12>b 2b'bn1 212122 22 >1>2,n 21121,22 '22 '^22 yi°> ^12212 1112222 ,2121X2
Dieses Näthscl erhält seine Auflösung durch eine beurkundete Thatsache, die zugleichdas gesuchte Datum bestimmen Hilst. Der schon genannte Erzbischof Dicthcrvon Mainz, der Anfangs die Juden begünstigte, gcricth mit einem Male inZorn gegen sic. Am 12. März 1457 erließ er ein Edikt, daß die ungläubigenJuden, welche „gleich hartnäckigen Dämonen" (ucl instar odstlnatorum clus-monuin) an dem Laster der Undankbarkeit litten, Wucher mit Zins von Zinsentrieben, gezwungen werden sollten, die Zinsen zurück zu erstatten und Judcn-flcckcn zu tragen: vicksliast eirsulos in vestidus viri st strillas in psplismulisris (bei Schaab, a. a. O- S. 120 aus 6märrsus Ooäsx äiploiriatisus IV.p. 324, 327). Aber schon am 24. August desselben Jahres hob er das Dekretzu Gunsten der Juden von Bingen auf: „Als wir itzt durch redliche Orsachcuns dortzu bewegende solich Preß und Geboth gegen dieselbe Jüdischhcit vonBingen (Kleidungen und Ringe wegen) aufgehoben und abgethan, uffhcbenund abthun". Am 29. August 1457 setzte er auch die Beschränkung zu Gunstender Juden von Frankfurt außer Kraft: „Als wir etliche Proceß und Gcbott-bricfe Wider die Jüdischhcit von Frankfurt woncndc haben lassen ußgen, in-haltende, daß sic den Wucher, den sie vom Wucher genommen haben, wicdcr-gcben, auch fürbarn Ringk und Zeichen an iren Kleidern tragen sollen, alsohaben wir us zitligcm Rat die bcrurtcn Proceß und allen Unwillen ....ganz und gar abgcstcllt und ufgchcbt und abgethan" (das. 121, 122). DasRcsponsum von Jsscrlcin in Betreff der Binger Synode spielt offenbar aufdie Unfreundlichkeit des Erzbischofs Dicthcr an und muß demnach ausgestelltsein, che noch derselbe sein Edict zurückgcnommcn hatte; also zwischen Märzund August 1457.
Aus dieselbe Zeit führt auch eine Anspielung auf eine Bedrückung vongrößerer Tragweite in Mcistcrlcin's Rcsponsum. Auch er ermahnte Scligmannund seine» Anhang zur Eintracht und wies auf die Leiden hin, welche die JudenPolens durch den Mönch betroffen haben: 222 x 2 nm-.nb i'ix -2 22 .222 xb c>bi>- 2 i
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