Druckschrift 
8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
Entstehung
Seite
428
Einzelbild herunterladen
 

428

Geschichte der Juden.

02, 02 11v^ ll'^12' 2127.2 2,2 P 8 V 2,^2122 2>2j22 222P2 2V8 1'8 ll",^2 1-2'>2 2V» '22»1>2^2 IL-72 2I2P2 »2I8V 1'» 1222, .» 52 , 2^11 2»'-pi- »2'2I2'22 ^2 °27 ll'vnp, 2I2'I2 »22,2

»"222,8 »212P221 v»2'11 P227» 21^'2P »>»222, »'2222 2»2, 2»2 '2°!2 »2, »2,72'22 »22-5 >72 8 °, »,'2 27 22, -,,2 271 2°,N2» ll'2,7 ^2 222 022>^2 ,72 8^2 oi»7» 2V8

umpn (auch das. 63, 46; Jsscrlcin No. 258).

R' Wcbcs protestirte nicht blos für sich gegen die Binger Beschlüsse, sondernließ auch eine eigene Synode von den Gemeinden der Kreise Köln, Geldernund Jülich zusammentreten, welche sie einstimmig verwarf (bei Mose Menzdas. 63, 4): i- 2 » i >^8 ->»8 .... ,5 72 , 22-2 .... 21122 - 2 - 2 ", ' 22 » i >822 2 ' 202 »2 I 2 P 22 »2,8 »i>»2i- 8^28 »°22p°2 ui-v ob» 1 »- 2 » 2 , 2,728 > 2 » 2 > 2 ' 2 » 2 . Diese Vorgängeführten zu einem heftigen Conflikt in den rheinischen Gemeinden. Die gegcn-bingische Partei schlug ein Schiedsgericht von auswärtigen Rabbinen vor, undnamentlich die größte Autorität jener Zeit, Israel Jsserlein, Rabbiner vonWiener-Neustadt, und ferner die Rabbinate von Rcgensburg, Nürnbergund Ulm (das. 63, 4): -2--7, p-bm b,i 22 pi 2-»b p 2 » 8 , P217 . . . b>7bi 1222 1271 ,

12 , 2 °!, 8 ,2 27222 , 2 p 2 , 2 V 2272 2'b>2p2 '0,22 28V, vvv ' 2 b 8 2 v > '222 P822 P 8 82'2

(auch das. No. 63, 1): Die gutachtlichen Bescheide dieser Rabbinate. die sämmtlichzu Gunsten der Autonomie der Gemeinden und gegen die Binger Synodeausfielcn, geben nun ein mehr oder weniger klares Bild von diesem Conflikte.Es sind zwei Responsen von Jsserlein: das erste an Seligmann von Bingen(, 2 "o No. 253 und Ksspp. Mose Menz No. 63, 6 ) und das zweite an dieGemeinden von Köln, Geldern und Jülich (i"n No. 252); ein Responsum vonIsrael Bruno von Rcgensburg (Uespp. Mose Menz No. 63, 4); eins vonSalzmann Kitzingcn aus Ulm (das. 63,2) mit der Unterschrift: i 22 - 7 'p i»b,ob, 8 » p 2 , 2 ,p»; eins von R' Mcisterlein (das. 63, 5) und endlich eins vonAhron b. Nathanael Lurja, das erste in der Reihe (das. 63, 1); derWohnort desselben ist unbekannt.

Die Zeit dieser Binger Synode läßt sich noch aus einigen Angaben ermitteln,und dadurch werden einige Momente zur jüdischen Geschichte eruirt.

Im Allgemeinen läßt sich annchmcn, daß sie nach 1444 und vor 1462stattgefunden hat. Denn die größte rabbinische Autorität jener Zeit in Deutsch-land, Jakob Weil, der mindestens noch 1444 lebte, ist nicht beim Streitezu Rathe gezogen worden, sondern der jüngere Israel Jsserlein. JakobWeil muß also schon damals todt gewesen sein. Andrerseits lebte Mose Menz(so auszusprcchcn, 1-27», 1-2-2 Mcnze statt Mainz in mittelalterlichen Urkunden)damals noch in Mainz, wie aus den Responsen in Betreff der Binger Synodehervorgcht. Äicscr war aber schon 1469 in Bamberg Rabbiner (Rsspp.No. 45): 2» 2-2,22 p"->b 2"22 P272222 p"p >2-1 0222, 2221, und zum Schluffe:P272222 ,2"P2 2-, u"22 b,b-82 >2-2 '2P2L 2V8, 2, 822,7. Seine Auswanderung

aus Mainz muß also früher fallen. Ohne Zweifel geschah sie in Folge desKrieges zwischen dem entsetzten Erzbischof Dicther von Isenburg und deman seiner Stelle ernannten Adolf II. von Nassau. Die Juden hatten csmit dem Elfteren gehalten und wurden deswegen, als der Letztere durch Ver-lach Herr von Mainz wurde (29. October 1462), aus dieser Stadt verbannt(Schaab, diplomatische Geschichte der Juden von Mainz x. 123 f.). Von diesergewaltsamen Einnahme von Mainz scheint Mose Menz in seinen Responsen zusprechen. In der Einleitung bemerkt er: 2202 ,2m -2222 -2,22 >b 12-v-iv 22

>2'»» 2,2, 'bv »>2S» 2,2 22' 2? 2'7>2 >22»b2v2 1-27» 2,'2 2 '2»» 22821 I»77 -222.

No. 77 , p. 117 u: 21'22 >2»» 2282 's- ,'.2V L'VII'L, 2,20,2 2,2 221 '22-8 'b 1'8V 72

»'2271 12'2'2,72 1-2P».