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8 (1897) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 2. Hälfte
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Note 4.

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III. Chajim Jbn-Musa.

Dieser Schriftsteller ist wenig bekannt. Es existircn von ihm, so vielman jetzt weiß: 1) Eine polemisch-apologetische Schrift gegen Nikolaus de Lyra,Antijudaica 20121 pv (Vis. vcrgl. Bd. VII Ende). 2) Eine hebräische Ueber-setzung einer medicinischcn Schrist des Jbn-Algasar (de Rosst Ooäsx Xo. 339)und endlich 8) eine den Bibliographen unbekannt gebliebene Schrift .für dasMessiasthum und gegen einen Prediger, seinem ältesten Sohne Juda gewidmet(in der Seminarbibliothek Ho. XXVI. 2, in Verbindung mit 22 , 2 , po). Ausder Ucbcrsetzung der mcdicinischen Schrift crgicbt sich, daß Chajim Jbn-MusaArzt war. In der polemischen Schrift, welche 1456 versaßt ist (p. 33 6:mv ,",n nn '2 N 11 V >2 22 x ni 2 ,'N 2 x 2 i) bemerkt der Verfasser, daß

er 40 Jahre, an den Höfen der Könige und Granden wahrscheinlich alsArzt verkehrt habe. Er weist nämlich den Vorwurf der Lasterhaftigkeitzurück, welchen Nikolaus de Lyra aus den biblischen Erzählungen den Judenseiner Zeit aufbürdete, und bemerkt dagegen, daß die Christen nicht denBalken in ihren eigenen Augen sähen. Die Stelle ist für die Sittengeschichteinteressant (x. 37 a): n '22 n^i innwn ivxv 21 x 22 b- mn-ari '2222 (in^ipn) tvaninvn 2x 22V INN V'N2 .rinn 21N2N 2121 .21'ix 1,222'! 2S'N IN' '21 .2'vix 22V N2,>iZ 2 invn ox mir, n'nv 21 x 2 2121 ' 2 v 2 i'nn . . . i '°>2 212 pi mn'v 2 ^x 2 °, nrri

'22i,2v 21V '22 222,22 'N'NN 2VN 2,2'2x2 222^1 ^21N >'2'N2 'IN.

NV'NNNI nibun 22^12 2122 V1PN 21V 2'x22n 221N 'IN 22'^x .2'2V1 2>2bll 212222

22-222 2 vn 22221 . Chajim Jbn-Musa war demnach bereits 1416 in reifemAlter. Zacuto berichtet von ihm: er habe noch zum Thcil zu seiner Zeit ge-lebt, sei ein bedeutender Arzt, Dichter und Theologe gewesen, habe Schriftencompcndiarisch (?) verfaßt und habe in einem Ort Bejar in der Gegendvon Salamanca gewohnt (ckoollasiu eck. VilixoreH, x>. 229 unten f.): 1112121

,2,2821 .2X1,22 2'2S2 2vxi 22122 2221 p"-!, b,21 NSW 2212 PN 2"2 '2 N'N NI

N,21V°1V2! INN LI' 1°12ll (2N1'2 l.) 2N1'2 121'222 N2,2V 2vxi2 n'22 pbv 21^1 2'22,x22NN1 . . 2V N2 2'2V INN v'n)> 22V ^ ^>22 22^1 2x 12^1V 21'22V . . . 22N 2VNI2

N12V 2^7 22N1 . . . 2212 PN 2"2 '2 2222 21^7 .niinvl 22^72, -Iw N'n 21V 2V'122 12

22V 2 ^71 v'(,1V 2 ;v>v ^2 '11^72 N12 '2 2^7 22N1 221N x'2v2 (v'N2l) .... 212N12VN NN 122 22'22 22' i>xv '182 px pil 1212'122 N^7V1 . . 2I°7 221p MV 'V2 2N1>

211 V 2 . Aus diesem Citat sehen wir, daß Chajim Jbn-Musa auch einen

Commentar zu Jesaia und wahrscheinlich auch zu anderen Thcilen der Bibelgeschrieben hat.

Sein antichristianischcs und apologetisches Werk neun pr> gicbt mancheAusbeute für die Zeitgeschichte. Im Eingänge bemerkt Chajim Jbn-Musa,daß sich manche Juden durch die judcnfcindlichcn Schriften der Apostaten zumUcbcrtritt zur Kirche verleiten ließen; darum halte er cs für nothwcndig, derenBeweisführung zu widerlegen: insn> ni 2 ',n 122 1 x 2 ' ni ivn 2 'p 22 v 2 , 2 x 2 2 "n inn

1V11°7N 12"S 2221 (l12n) 1V1N 2N '2222 2N2 2'2'222 '2222 22821 2'2X112 '2222YV2 12 222, °7N2V' ,22'V2°7 PI '2 N2P1 ^7N12V '2 °7N 2N1'2 2221 '"2V 1 2'2'1 N " v v ' 2 ,2M't>,N2 2222 ',1.2 (.22 ^7V l.) °7N1llv P2 22,22 N2P12 ,°72N8 ,2VV'N2 2222 112NN21 (?)1>2'2 ,2 122 VN 22 '"2V ',22lb 12'112'1 122V'N2 1222 2V1221V2 2vxiv 212',2 2221 (?)12, 22112 N121VN N2N 2222 222°, 'N22N .v"'. Er gicbt dann sehr verständig12 Regeln an, wie bei Disputationen mit Christen die Schriftauslcgunggehandhabt werden soll: 1) Sich auf nichts weiter als auf den einfachenWortsinn einzulasscn und gegen jede sogenannte höhere, mystische oder philo-sophische Deutung zu protcstiren: 2) das Targum oder die chaldäische Version