Portugal zur Zeit der Verbannung nach Salonichi ausgewandcrt war, erzählt:bei Juda b. Abraham Benvenistc, der an dem Hofe der Könige großgezogen worden, eine reiche Bibliothek zu seinem Agada-Commcntar opp' xpbenutzt zu haben (im Anfänge des sechszehntcn Jahrhunderts): b» 'M'm,
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(Einleitung zu En Jacob)!
In den ersten Ausgaben habe ich irrthümlich damit in Verbindung gebrachtAbraham Senior, welcher gemeinschaftlich mit Abrabancl in Castiliendie königlichen Renten verwaltete (o, S. 330, Note 2). Don Abraham Senior,welcher die Hcirath Ferdinand's mit Jsabella gefördert hat (o. S. 233)und daher bei der Königin sehr beliebt, ja, zu beliebt war, und zuletztzum Groß-Rabbiner ernannt wurde, und welcher sür die Auslösung derjüdischen Gefangenen von Malaga thätig war (o. S. 337, Note 1), istverschieden von Abraham Bcnvcniste und war viel jünger als dieser.Abraham Senior ist zur Zeit der Ausweisung zum Christenthum über-gctretcn (o. S. 348), wie Elia Kapsali ausführlich erzählt (Kapitel 67, x. 78)und das Oronieon äs Vallaäcäiä bezeugt (edirt in der soliseeioii äs äosu-msntos ineältos p:>ia In lästoria äs Lsxana, 1. XIII, x. 195, bei KayserlingGcsch. d. I. in Portugal S. 102): Ln cxiines äs äunio vlsrnes sn In taräslasron Oautmaäos . . 8. Xörasm Lsnior s su Irijo I). . . qns misntralluäsos ss Ilainban . . kneron xaärlnos ei 11 s In Rs/oa . . äisronles
xor linaAs Ooronslss. Der Stammvater Abraham Senior stammte ausAragonicn, während Abraham Benvenistc ein Castiliancr war.
II. Joseph b. Schem-Tob Jbn-Schem-Tob.
Der oben erwähnte Joseph Naßi (Oortssano), welcher Wissenschaftenund Sprachen gut verstand und darum zum Sprecher designirt wurde, derGenosse des Abraham Benvenistc I., ist vielleicht identisch mit dem gelehrtenund philosophisch-gebildeten Sohn des zclotischcn Kabbalisten Schem-Tob, derfruchtbare Commentator mcthaphysischer und polemischer Schriften. Seine Oxernsind (Munk Nälnngss p. 508 f. und Ersch und Grubcr 8evtic> I I. T. 31 s. v.)vollständig aufgczählt, bis auf eins, das unbekannt geblieben ist (vcrgl. o. S. 178f.).Hier sollen nur seine Biographien zusammcngcstcllt werden. Joseph Jbn-
Schem-Tob war schon unter Juan II. im Dienste des Hofes. Zum Schlüsse» seiner Ucbcrtragung von Chasda'i's antichristianischer Abhandlung (o. S. 403),vollendet zwischen 20. — 30. Ab 1451 in Alcaln de Henarcs, bemerkt er:Er habe die Uebersctzung lange aufgeschoben, weil er damals „im Dienste derKönige war": .iv'p rumo) mmio in» ivnv (vpe>ip mnon) nin oib iooi'Nioiv Ivo unvmo v'oi o-p'w N 2 VN°? mpnpno 'nun: '^i» pvbo VNN 2 V v"pbV'NN» N»1N NP2 i!iv 'NNN ov (min 2'siio) i"o» Ni^» «nvipno
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'VNN Niv>> NN»I V'N»V n:vv o». Er war also bereits einige Zeit vor 1451am Hofe. In seinem Buche »i,p.-> pp (L-Is. im Besitze des Herrn Halberstamm)berichtet Joseph, daß er im Jahre 1452 von dem Prinzen von Asturien, DonEnrique, beordert wurde, sich nach Scgovia zu begeben, um einem Krawallgegen die dortige Gemeinde zur Ostcrzcit wegen einer falschen Anklage zusteuern. Er brachte ein Schreiben von dem Thronfolger an den Gouverneurmit und ein Bcruhigungsschreiben für die Gemeinde: bp nivp v-nvo >,mi