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Geschichte der Juden.
von Geschichtlichkeit enthalten soll. Da indcß darin manches Factische erzähltwird, so kann er nur entweder unter dem König Juan II. oder Heinrich IV.spielen. Folglich gehören die zwei darin genannten 0 ort 68 s.nl 1,2,2 -i-w-raw und8-222 -io'' derselben Zeit an, und der erste dürste mit Abraham Bcnvenistcidentisch sein. Auch der Tadel gegen den Luxus, dessen die Juden in diesemDialog beschuldigt werden, gehört diesem Jahrhundert an, weil die Judendarin den Christen nachahmtcn oder gar zuvorthatcn. Heinrich IV., der dieEinfachheit liebte, steuerte durch Gesetze diesem Aufwand an Seide, Brokat undGeschmeide (vergl. Osknsnts, I>i 8 toris Asnsrsl äs Lspails. IV. p. 56 f.).Den Juden untersagte das Tragen kostbarer Kleidung zuerst Juan II. odervielmehr die Regentschaft 1412 (o. S. 109 ). Der zeitgenössische MoralistSalomo Ala m i datirt das Verbot der Landestracht aus dieser Zeit (um22122 x. 23 ): 222-x 2-22-2 12 -um 21^12: ax 21:2,2 212.2,2 222 N22-: 8 ":,2 '.2 2:2-22-2-12^-22 -1:2- 22-bx 121:-, . . . 2:-:2-bi i-2-2°- 1-2 8-°i>22-,22 2-282-:i ( 1412 ) 2:2- 222-x. . . 22222 222 ,x:2'i. In dem Statut von Valladolid ist das fünfteCapitel dem Luxus gewidmet und verbietet den Männern das Tragen vonreichen Stoffen und Schmuck der Frauen.
Dieser Punkt führt uns darauf, daß der Dialog (in Lelrsdst äslruäsdlo. 8 ), der ebenfalls unter Alfonso „dem Großen" im dritten Jahre seinerRegierung gespielt haben soll, auch nur dem fünfzehnten Jahrhundert an-gehören kann. Es ist da die Rede von einer Blutanklage gegen die Juden vonEcija. Drei vornehme Juden begeben sich an den Hof, um die Folgen abzu-wcndcn: 12-12- 12 bmsw >2,11 8-2>:.i -,00 1,21 -221:2:2 02228 pi, also dieselbenbeiden Cortesani, wie in dem besprochenen Dialog. Der König beruft sich aufsein Edikt gegen den Luxus der Juden, das sie bisher übertreten. Die dreiDcputirten erwidern darauf, daß die Männer sich dem Edikte fügen, dieFrauen aber seien nicht darin inbegriffen gewesen. In der That ist in 8 15der judenfcindlichcn Gesetze Juan's II. nur Juden und Mauren verboten, Kleidervom Werthe über 80 Maravcdis zu tragen. Den Jüdinnen und ölorisonsdagegen ist nur untersagt, lange Mäntel zu tragen (bei ^Ikonso äs 8 pinsund bei Lindo x. 199 f.). Der König bemerkt dagegen: „So gleicht ihrMänner einem Köhler-Esel und eure Weiber dem Saumthiere des Papstes";2I'2'L8,2 2222 22-212-:, -2222 2-222 2'2b,2 228 p 28. Auch hier bemerken DonAbraham Bcnvenistc, Don Joseph und der Dritte, wie in dem vor-erwähnten Dialog Don Bcnvenistc der Alte: daß sie, obwohl die reichstenunter den Juden, seit der Verkündigung des Luxusediktcs, sich dem schwarzenwohlfeilen Anzüge gefügt hätten (x. 27 ): 2--8 -W- nb ,22122- 21-2 -2-2.2 2-,2b bxibl>2 2-222:22 2-2,22- 2-2:22 >::.21 . . . 1:2x22' 2-2'2-x.21 22x -2li-2> 1181 12282 22x2» 1:22.Auch das Gesetz gegen den Wucher, das iu diesem Dialoge erwähnt wird,gehört erst dem fünfzehnten Jahrhundert an. Man muß annehmcn, daß auchin diesem Dialoge Wahrheit und Dichtung untereinander gemischt sind; erenthält indcß mehr Geschichtliches als jener. Die darin geschilderten Zuständegehören höchstwahrscheinlich der Regierung Juan's II. an. Abraham Ben-venistc und 8-22,2 -,21- haben factisch bei Hofe verkehrt. Bon dem Letzterenwird mitgcthcilt: er verstand viele Wissenschaften und Sprachen: 222-2- 12-20.2,
NIH 2 V 2 2-22 V2-1 2I22N2 .222 222 -2 8'2-12 k)21' P2 212-22 2-22.1.
Bon Don Joseph Bcnvcniste, Abraham's Sohn, der unter Heinrich IV.gelebt hat, ist anderweitig nichts bekannt, ebenso wenig von seinem EnkelDon Vidal- Aber Joscph's zweiter Sohn, Abraham Bcnvcniste II., istmehr bekannt. Jakob b. Chabib, der zuerst aus Spanien und dann aus